awillbu1  Gelbschneidiger Helmling                                                    UNGENIESSBAR! 

MYCENA CITRINOMARGINATA (SYN. MYCENA AVENACEA VAR. CITRINOMARGINATA, AGARICUS CITRINO-RAARGINATUS)

 

 

 

 

 

 

 

Bilder oben 1-3 und unten 1-4 von links: Dieter Wächter (Thiersheim) ©            Fotos unten 5-9 von links: Sava Krstic (sava) (mushroomobserver.org)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen):

Geruch:

Unbedeutend.

Geschmack:

Mild.

Hut:

0,5-1,5 (2,5) cm Ø, gelb, glatt, mit gerieftem Rand, die Riefungen sind etwas dunkler gelbbraun, stumpf kegelig-glockig.

Fleisch:

Hellgelb bis hellbraun, dünn.

Stiel:

Gelblich bis bräunlich, zur Spitze mehr gelb, zur Basis mehr braun, glatt, fein faserig, etwas bereift.

Lamellen:

Weiß bis gelb, Schneiden dunkler gelb (meistens nicht sichtbar), angeheftet angewachsen.

Sporenpulverfarbe:

Weiß (8-14,5 x 4,5-6,5 μm, elliptisch bis subzylindrisch, apfelkernförmig, glatt, dünnwandig, J+, Melzers blauschwarz. Basidien 27-32 x 8-10 μm, viersporig, , schlank-keulig und in der Regel 4-sporig, mit 4-6 µm langen Sterigmen. Pleurozystiden fehlen. Cheilozystiden 30-65 x 5-18 µm,  vielgestaltig, keulig, spindelig bis flaschenförmig. Sie tragen an der Spitze oder den Seiten oft komplexe, unregelmäßig verzweigte, fingerförmige Auswüchse. Ihr Inhalt ist hyalin oder gelblich pigmentiert. Dies ist verantwortlich für die farbige Lamellenschneide. HDS aus 1,5-5 µm breiten Hyphen, die dicht mit einfachen bis stark verzweigte Auswüchse von 1-13,5 x 1-2 µm bedeckt sind. Sie bilden ein dichtes, bürstenartiges Geflecht. Caulopellis-Hyphen 2-2,5 µm breit, glatt oder mit vereinzelten Auswüchsen. Die Kaulozystiden sind auffällig, 2,5-10 µm breit und mit groben Fortsätzen besetzt. Zudem finden sich weit heraufreichende, lange zylindrische Haare von teils über 200 µm Länge.

Vorkommen:

Mischwald, verrottete Nadel- und Laubholzabfälle, Folgezersetzer, Sommer bis Herbst, RL-G Deutschland (GEFÄHRDUNG unbekannten Ausmaßes).

Gattung:

Helmlinge.

Verwechslungsgefahr:

Gummihelmling, Zitronengelber Helmling, Gelbstieliger Nitrathelmling, Orangeschneidiger Helmling.

Chemische Reaktionen:

Das Lamellentrama reagiert dextrinoid, d.h. färbt sich in Jod + bzw. Melzers Reagenz weinrot.

Kommentar:

In Blumentöpfen oder Botanische Gärten wachsen auf Blätterreste oder nährstoffreichem Substrat der fast gleich aussehende Oregon Helmling (MYCENA OREGONENSIS). Dieser bedarf viel Wärme und ist im kalten Klima unserer Region (bisher) nicht überlebensfähig.

Wiki-Link:

https://sv.wikipedia.org/wiki/Gulh%C3%A4tta

Priorität:

2

 

 

 

 

 

Bilder oben 1-4 von links: Dieter Wächter (Thiersheim) ©              Fotos oben 5-6 von links: Matthias Reul (Marktredwitz) ©

 

   Weitere Bestimmungshilfen und Informationen hier:

 

 

 

 

 

 

 

 

   Letzte Aktualisierung dieser Seite: Donnerstag, 2. Juli 2026 - 17:51:40 Uhr