Gesellige Holzkeule, Strauchförmige Holzkeule, Bäumchen-Holzkeule UNGENIESSBAR! ![]()
XYLARIA ARBUSCULA
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Fotos oben 1-4 und unten 1-7 von links:
Matthias Reul (Marktredwitz) ©
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Eigenschaften, Erkennungsmerkmale,
Besonderheiten, (Gattungen): |
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Geruch: |
Neutral. |
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Geschmack: |
Unbedeutend. |
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Fruchtkörper: |
In der Jugend d.h. während der ungeschlechtlichen Phase sind die
Spitzen durch Konidienpulver oft weißlich bis
gräulich bestäubt. Im reifen Zustand verfärbt sich der gesamte Pilz
vollständig schwarz. Der Fruchtkörper wächst aufrecht. Er ist im oberen
Bereich oft einfach oder mehrfach strauchartig verzweigt. Die Spitzen sind
steril und laufen meist spitz zu. Die Außenseite ist trocken, hart und
holzig-kohlig. Sie weist feine Risse auf. Durch die darunterliegenden
Sporenkammern (Perithecien) wirkt sie unter der Lupe leicht höckerig oder
warzig. |
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Fleisch: |
Weiß, fest, zäh, im Alter dunkelbraun bis schwärzlich. |
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Stiel: |
Schwarz, behaart bzw. filziger Stielteil, mit dem er im Holz verankert
ist. |
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Sporenpulverfarbe: |
Dunkelbraun, dunkel olivbraun bis schwarz (11-19 x 4-7,5 µm, ungleichseitig-ellipsoid,
auf einer Seite abgeflacht, ähnlich einer Kaffeebohne, mit leicht
abgerundeten Enden. Mit glatter Oberfläche, tief dunkelbraun pigmentiert. Ein
zentrales Diagnosemerkmal ist die gut sichtbare, gerade Keimspalte, die sich
fast über die gesamte Länge der Spore auf der abgeflachten Seite erstreckt.
Asci 125-180 x 5,5-7 μm, zylindrisch, unitunicat und lang gestielt. Der
Porus an der Spitze des Ascus färbt sich in Melzers Reagenz oder Lugol
deutlich blau, J+. Er ist meist röhren- oder becherförmig ausgebildet. Sporenkammern:
Die runden Perithecien 300-550 µm, sind vollständig in das schwarze, kohligem Gewebe eingebettet. Sie öffnen sich an der
Stromaoberfläche über leicht punktförmige, papillenförmige
Erhebungen. |
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Vorkommen: |
Auf abgestorbenem Laubholz, kaum auf Nadelholz, wärmeliebend, in Mitteleuropa
in freier Natur sehr selten zu finden, in mediterranen Gebieten dagegen häufig.
Gelegentlich wird sie in Wohnräumen, Blumentöpfen, Gewächshäusern,
Tropenhäusern oder botanischen Gärten (z. B. an eingeschlepptem Substrat oder
exotischen Holzarten) öfters entdeckt, Folgezersetzer, ganzjährig, extrem
selten und kaum bekannt. |
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Bemerkung: |
In den Wintermonaten kommt die vollkommen schwarze Fruchtform
(Hauptfruchtform im Ascus-Stadium) vor. Beim Ankratzen tritt das weiße
Fleisch hervor. An der Oberfläche befinden sich kleine Hohlräume
(Perithezien). Durch diese kleinen Öffnungen werden die Sporen entlassen. |
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Gattung: |
Holzkeulen (Schlauchpilz). |
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Verwechslungsgefahr: |
Geweihförmige Holzkeule,
Fädige Holzkeule,
Kammkoralle, Runzelige Koralle,
Linsen
Fadenkeulchen, Langstielige Ahorn-Holzkeule. |
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Wiki-Link: |
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Priorität: |
2 |
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Fotos oben 1-7 und unten 1-9 von links:
Matthias Reul (Marktredwitz) ©
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Fotos unten 1-3 und unten 1-7 von links:
Matthias Reul (Marktredwitz) ©
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Weitere Bestimmungshilfen und Informationen
hier:
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Letzte Aktualisierung dieser Seite: Dienstag, 30. Juni 2026 - 14:38:06 Uhr