awillbu1  Goldhaar-Moosbecherling, Goldhaarmoos-Moosbecherling                                                 UNGENIESSBAR! 

OCTOSPORA AFFINIS (ASCOMYCETES, PEZIZALES)

 

 

 

 

 

 

Bilder oben 1-3 und unten 1-2 von links: Dieter Wächter (Thiersheim) ©   Fotos unten 3-5 von links: Matthias Reul (Marktredwitz) ©

 

 

 

 

Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen):

Geruch:

Neutral.

Geschmack:

Unbedeutend, vermutlich mild

Fruchtkörper:

0,8-1 (1,3) mm Ø, hellorange, orangerot, rosa, körnig, Rand uneben fransig, behaart-fransig.

Fleisch:

Weißlich.

Stiel:

Fehlt, auf dem Substrat direkt aufliegend. Er bildet Appressorien (Haft-Saugorgane) an den Rhizoiden des Mooses aus um an die Nährstoffe zu gelangen.

Sporenpulverfarbe:

Weiß (14-17 x 12,5-14 µm, ellipsoid, fast rundlich, in der Regel mit einen großen, zentralen Öltropfen sowie oft kleinere, begleitende Tröpfchen, isoliert warzig, feine, freistehende Warzen, was ein wichtiges diagnostisches Merkmal darstellt. Es zeigt kein zusammenhängendes Netz. Asci 130-200 x 15-22 µm, zylindrisch, mit Deckel öffnend, meist 8-sporig. Paraphysen: Fadenförmig, septiert, gerade oder an der Spitze leicht gebogen. Zum Ende hin keulig erweitert auf etwa 5-8 µm Dicke. Häufig enthalten sie orangefarbene Carotinoid-Granula, die dem Fruchtkörper seine makroskopische Farbe verleihen.

Vorkommen:

Auwälder, feuchten Zonen, Erde oder Holzresten, bryoparasitischer Schlauchpilz (parasitär) an Goldhaarmoos, Frühling bis Herbst, allgemein sehr selten.

Gattung:

Becherlinge, Moosbecherlinge.

Verwechslungsgefahr:

Schwefel-Haarbecherling, Lochbecherchen, Rötendes Weißhaarbecherchen, Rosaroter Moosbecherling, Netzsporiger Moosling.

Wiki-Link:

https://de.wikipedia.org/wiki/Moosbecherlinge

Priorität:

2

 

   Weitere Bestimmungshilfen und Informationen hier:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   Letzte Aktualisierung dieser Seite: Donnerstag, 2. Juli 2026 - 15:40:41 Uhr

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