awillbu1  Kurzstieliges Fadenstäubchen, Schokoladenröhren-Schleimpilze, Rotbraunes Netzstäublingsschleimpilz, Wabennetziges Fadenstäubchen          UNGENIESSBAR! 

STEMONITIS HERBATICA (SYN. STEMONITIS HERBATICA VAR. CONFLUENS, SYMPHYTOCARPUS HERBATICUS)

 

 

 

 

 

Fotos oben 1-3 und unten 1-6 von links: Matthias Reul (Marktredwitz) ©

 

 

Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen):

Geruch:

Neutral.

Geschmack:

Unbedeutend.

Fruchtkörper:

2-3 (4) mm Ø, anfangs braun bis rotbraun bis milchschokoladenfarben. Nach der Sporenabgabe verblassen sie zu einem helleren graubraun. Sie wirken wie winzige, braune, aufrecht stehenden Haaren oder Röhrchen. Aus der Ferne wie eine dichte Ansammlungen oft wie ein kleiner Fleck aus Samt, feinem Schimmel oder Kaffeesatz.

Fleisch:

Dünn, schleimig, transparent.

Stiel:

2-5 (8) mm hoch, viel kürzer als beim Gemeinen Fadenstäubchen. Tiefschwarz, glänzend, extrem dünn und etwa ein Viertel so lang wie das gesamte Röhrchen.

Sporenpulverfarbe:

Braun, rostbraun (Im Durchlicht erscheinen die Sporen blass violettbraun, fliederbraun oder rauchgrau, während sie in der Masse rostbraun bis dunkelbraun wirken, ca. 7,3-9 µm, kugelig, feinwarzig punktiert. Unter starker Vergrößerung zeigt sich, dass diese Ornamentierung aus unregelmäßig verteilten, winzigen Stäbchen besteht. Sie sind nicht netzartig gemustert – was sie sofort von Arten wie Dunkles Fadenkeulchen (Stemonitis fusca) unterscheidet. Das innere Skelett = Capillitium, bildet ein hochspezifisches, dreidimensionales Netzwerk. Mittelachse = Columella: Die tiefschwarze, starre Achse verläuft zentral durch den Fruchtkörper. Sie verjüngt sich nach oben hin deutlich und löst sich kurz vor der absoluten Spitze des Röhrchens in die Fäden des Capillitiums auf. Inneres Netz: Die Hauptäste, die von der Columella abgehen, sind dunkel- bis rotbraun. Charakteristisch sind viele verbreiterte, flächige Knotenpunkte an den Verzweigungen dieses inneren Netzes. Oberflächennetz: An der Außenseite bildet das Capillitium ein geschlossenes, zweidimensionales Oberflächennetz aus. Hier ist dieses Außennetz auffallend filigran, sehr zart und fast farblos. Es besteht aus kleinen, polygonalen= vieleckigen Maschen und besitzt fast keine freien, abstehenden Fadenenden.

Vorkommen:

Blättern, Totholz, Humus, sie wachsen fast immer dicht gedrängt in Clustern nebeneinander, Folgezersetzer: +/- Saprophyt; +/- Parasitär = Phagocytose, Schleimpilze (Myxos) fressen Bakterien von Oberflächen, Frühling bis Spätherbst, selten.

Gattung:

Schleimpilze, Fadenstäubchen.

Verwechslungsgefahr:

Gemeines Fadenstäubchen, Glänzendes Fadenkeulchen (STEMONITOPSIS TYPHINA), Schopfschleimpilz (STEMONITIS SPLENDENS), Dunkles Fadenkeulchen (STEMONITIS FUSCA).

Besonderheit:

Schleimpilze sind meist - wenn überhaupt - nur mikroskopisch bestimmbar, im Jugendzustand sind sie oft nur eine eierartige, schleimige Masse.

Wiki-Link:

https://de.wikipedia.org/wiki/Stemonitis

Priorität:

2

 

 

 

 

 

 

 

Fotos oben 1-3 von links: Matthias Reul (Marktredwitz) ©

 

   Weitere Bestimmungshilfen und Informationen hier:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   Letzte Aktualisierung dieser Seite: Mittwoch, 1. Juli 2026 - 12:33:14 Uhr

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