Langsporiger Pfriemenzystidenpilz UNGENIESSBAR! ![]()
SUBULICYSTIDIUM
LONGISPORUM (SYN. AEGERITINA TORTUOSA, AEGERITA TORTUOSA, PENIOPHORA SULPHUREA, PENIOPHORA
LONGISPORA, HYPOCHNUS LONGISPORUS)
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Fotos oben 1-3 und
unten 1 von links: Matthias Reul (Marktredwitz) © Fotos unten 2-6 von links: Gerhard Koller ©
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Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen): |
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Geruch: |
Neutral. |
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Geschmack: |
Unbedeutend. |
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Hut, Fruchtkörper: |
1-15 (25) cm Ø, weiß, grauweiß, fadenförmig
oder körnig, weit ausgebreitet, festgewachsen, flockig-kleiig, zart. Aegeritina tortuosa (Basionym: Aegerita tortuosa)
ist die Nebenfruchtform (Anamorphe) des corticioiden Basidiomyzeten Subulicystidium longisporum.
Der Pilz bildet weiße, kugelige, etwa 100–300
große,
luftgepolsterte Ausbreitungseinheiten (Propagula)
auf nassen, morschen Hölzern oder submersen Zweigen. Die Strukturen bestehen
aus dicht miteinander verflochtenen, septierten Hyphen mit Schnallen, besetzt
mit charakteristischen, kristallbesetzten Zystiden (bis zu 90 µm lang). Die
weißen, kugeligen Propagula wachsen oft auf der
Unterseite von entrindetem Holz unter feuchten oder halb-submersen
Bedingungen. |
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Fleisch: |
Grauweiß,
braunweiß, dünn. |
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Stiel: |
Fehlt, auf Substrat aufliegend. |
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Sporenpulverfarbe: |
Weiß (11-15
x 1-2,5 µm, s-förmig oder fast zylindrisch, mit 2-4 Öltropfen. Auffällige,
lange Zystiden mit rechteckigen Kristallen inkrustiert, die typisch für die
Gattung sind. Die Basidien sind urnenförmig und 4-sporig. Auffällige, lange
Zystiden mit rechteckigen Kristallen inkrustiert, die typisch für die Gattung
sind). |
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Vorkommen: |
Mischwald, gern im Tannen-Fichtenwald, auf totem, verrottetem Holz,
bevorzugt Nadelholz, Folgezersetzer, ganzjährig, sehr selten. |
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Gattung: |
Stachelbärte,
Stachelpilze, Rindenpilze, Zähnchenrindenpilze. |
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Verwechslungsgefahr: |
Unklarer Lyozystidenrindenpilz, Zähnchenrindenpilz,
Aschgrauer
Zähnchenrindenpilz, Macouns
Rindenpilz, Buchs-Zystidenrindenpilz, Ablösender Rindenpilz,
Mottenkugelpilz. |
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Bemerkung: |
Es gibt ähnliche Arten, wie Subulicystidium perlongisporum,
die noch längere, wurmförmige Sporen aufweisen von ca. 16-26 µm.
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Wiki-Link: |
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Priorität: |
3 |
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Fotos oben
1-5 von links: Gerhard Koller © Fotos
oben 6-7 und unten 1-4 von links: Matthias Reul (Marktredwitz) ©
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Weitere Bestimmungshilfen und Informationen
hier:
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Letzte Aktualisierung dieser Seite: Donnerstag, 14. Mai 2026 - 16:23:07 Uhr