awillbu1  Papageienhelmling, Grünlicher Helmling, Papageien-Helmling                                          UNGENIESSBAR! 

MYCENA CHLORANTHA (SYN. MYCENA VIRENS, MYCENA CHLORANTHA FORMA PALLIDA, AGARICUS PALLIDUS, AGARICUS CHLORANTHUS)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fotos oben 1-2 und unten 2-4+6 von links: Matthias Reul (Marktredwitz) ©       Fotos unten 1+5 von links: MichelBeeckman (MichelBeeckman) (mushroomobserver.org) http://i.creativecommons.org/l/by-sa/3.0/80x15.png

 

 

Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen):

Geruch:

Angenehm, beim Trocknen jodoform- bis chlorartig.

Geschmack:

Mild.

Hut:

1-2,5 (3,5) cm Ø, hellbraun, weißlich, gelblich, grün, graugrün, graubraun, olivbraun, blassrosa, rotbraun, kahl und glatt kegel-glockenförmig, häutig, Mitte oft gebuckelt, Rand weißlich, bis zur Hälfte durchscheinend gerieft.

Fleisch:

Weißlich, grau, dünn, faserig.

Stiel:

1,5-5 cm lang, 1-2 mm Ø dick, schmutzig weiß, blassbraun, Spitze heller, dünn, hohl, faserig, glatt, kahl, gerade, teils gekrümmt, Basis mit langen, biegsamen, mit hell grünlichen bis weißlichen Fibrillen.

Lamellen:

Weiß, blass graubraun bis blass gelblich-graugrün, +/- rosa, schmal angeheftet.

Sporenpulverfarbe:

Weiß (8-11 x 5,2-6-7 μm, ellipsoid, Q = 1,4-1,6 µm, J+ bläulich-grau, glatt, dünnwandig. Basidien 23-42 x 8-12 μm, viersporig, mit Sterigmata ca. 5-9 μm lang. Cheilozystiden 15-40 x 8-23 μm, bauchig-flaschenförmig. Typisch für die Sektion ist die Auskleidung mit Auswüchsen: Sie sind mit wenigen bis zahlreichen, gleichmäßig verteilten, warzen- oder zylinderförmigen Auswüchsen von ca. 1-6 x 0,5-1,5 µm besetzt. Pleurozystiden, wenn vorhanden, sind sie den Cheilozystiden sehr ähnlich, fehlen aber meist ganz. Lamellentrama: Reagiert dextrinoid, verfärbt sich in Melzer weinrötlich-braun. HDS: Besteht aus parallel bis radial liegenden, 2-4,5 µm breiten Hyphen. Diese sind dicht mit zylindrischen, teils korallenartig verzweigten Auswüchsen ca. 0,5–7 µm lang, überzogen. Die Endzellen sind keulig und ebenfalls oft ornamentiert. Stielrinden-Hyphen sind 2-3,5 µm breit und im Vergleich zur Huthaut nur spärlich mit kleinen Warzen oder zylindrischen Auswüchsen besetzt. Schnallen überall vorhanden).

Vorkommen:

Parks, Wiesen, Waldrand, Waldlichtungen, Küstendünen, in Gebüschen, bei niedrigen Gräsern, Moosen, gern sandigen Boden, Folgezersetzer, Sommer bis Herbst, sehr selten, RL-G Deutschland (GEFÄHRDUNG unbekannten Ausmaßes).

Gattung:

Helmlinge.

Verwechslungsgefahr:

Braunschneidiger Helmling, Olivgelber Helmling, Zäher Fadenhelmling, Geschmückter Helmling.

Wiki-Link:

https://de.wikipedia.org/wiki/Helmlinge

Priorität:

2

 

 

 

Fotos oben 1-5 von links: Matthias Reul (Marktredwitz) ©

 

   Weitere Bestimmungshilfen und Informationen hier:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   Letzte Aktualisierung dieser Seite: Mittwoch, 16. September 2026 - 17:41:54 Uhr

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