Weißblauer Träuschling, Pfefferträuschling,
Ockerblauer Träuschling UNGENIESSBAR! ![]()
STROPHARIA PSEUDOCYANEA (SYN. PSILOCYBE PSEUDOCYANEA, FUNGUS WORTHINGTONII, STROPHARIA WORTHINGTONII,
STROPHARIA PSEUDOCYANEA VAR. OCHROCYANEA)
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Fotos oben 1 und
unten 1 von links: Dieter Wächter (Thiersheim) © Fotos oben 2-4 von links: lightworkerpeace (gsharpnolack) (mushroomobserver.org)
Fotos unten 2-6 von links: Gerhard Koller © Fotos unten 7-8 von links: Matthias Reul
(Marktredwitz) ©
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Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen): |
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Geruch: |
Nach Pfeffer. |
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Geschmack: |
Mild. |
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Hut: |
3-7 (9) cm Ø, jung grünlich bis blass blaugrünlich,
bald ocker bis weißlich, vom Rand ausgehend ausbleichend (hygrophan). Mitte
jung olivbraun, später grünlich bleibend, klebrig schleimig-schmierig. Mitte
gebuckelt, jung halbkugelig, später aufgeschirmt. |
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Fleisch: |
Weiß bis blass blaugrün. |
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Stiel: |
Weißlich bis hellblau, blaugrün, Spitze kahl, unterhalb des Rings
ruppig-flockig. Der Grund ist weißlich, blau bis violettfarben. Basis
verdickt mit weißfilzigem Myzel. |
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Ring: |
Oberhalb braun, darunter blau- oder weißschuppig, oft nur angedeutete
Zonen, nie sehr ausgeprägt. |
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Lamellen: |
Graubraun,
braunpurpur, graulila bis dunkel grauviolett, ausgebuchtet angewachsen und
meist leicht herablaufend. |
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Sporenpulverfarbe: |
Dunkelbraun,
purpurbraun (7-10 x 4,5-5 μm, ellipsoid bis eiförmig, in der
Seitenansicht leicht asymmetrisch, glatt, mit einer auffallend dicken
Sporenwand. Keimporus: Deutlich sichtbar und zentral ausgebildet. Pleurozystiden als sogenannte Chrysozystiden. Diese Zellen
besitzen im Inneren einen stark lichtbrechenden, gelblichen Inhalt, der sich
in alkalischer Lösung z.B. KOH goldgelb intensiviert. Sie sind meist keulig,
bauchig oder flaschenförmig mit einer kleinen Spitze = mucronat. Cheilozystiden meist steril und
unauffällig, schlank keulenförmig bis fadenförmig-kopfig, im Gegensatz zu den
Chrysozystiden meist hyalin und ohne den auffallenden gelben Inhaltskörper.
HDS ist ein ausgeprägtes Ixocutis-Gewebe. Es besteht aus liegenden, gelatinisierten Hyphen. Wie für
die Gattung der Träuschlinge typisch, finden sich am Basismyzel sternförmig
behaarte, stachelige Zellen = Acanthocyten, die biologisch der Nematodenabwehr dienen). |
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Vorkommen: |
Nadelwald,
im Laubwald selten, auf Holzresten Erde, Humus, Folgezersetzer, Sommer bis
Spätherbst. |
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Gattung: |
Träuschlinge. |
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Verwechslungsgefahr: |
Blauer
Träuschling, Grünspanträuschling (essbar) mit deutlicher Ringzone,
Grünspanschirmling
(LEPIOTA GRANGEI)
= Huthaut trocken, schuppig, Lamellen weiß, frei (tödlich giftig). |
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Bemerkung: |
Allgemein wäre er zwar essbar aber nicht für jeden verträglich, daher
ungenießbar! |
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Kommentar: |
Alt sieht er sehr dem Blauen Träuschling ähnlich, man achte auf den
Pfeffergeruch! |
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Wiki-Link: |
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Priorität: |
2 |
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Foto oben 1 von links: Matthias Reul (Marktredwitz) © Foto oben 2 von links: Dieter Wächter (Thiersheim) ©
Weitere Bestimmungshilfen und Informationen
hier:
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Letzte Aktualisierung dieser Seite: Mittwoch, 1. Juli 2026 - 17:46:50 Uhr