awillbu1  Weißflockiger Gürtelfuß                                                                       UNGENIESSBAR! 

CORTINARIUS HEMITRICHUS (SYN. HYDROCYBE HEMITRICHA)                  

 

 

 

 

 

 

 Foto oben 1 von links: Irene Andersson (irenea) mushroomobserver.org)                  Fotos oben 2+3 von links: Gerhard Koller ©    Bild oben 4 von links: Klaus Stangl (Bindlach) ©

 

 

 

 

 

Bilder oben 1-2 von links: Dieter Wächter (95707 Thiersheim) ©         Fotos oben 1-5 von links: Ron Pastorino (Ronpast) mushroomobserver.org)

Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen):

Geruch:

Neutral.

Geschmack:

Mild.

Hut:

2-6 (7) cm Ø, haselnussbraun, graubraun, dunkelbraun, mit weißen Velumschüppchen, stark hygrophan. Junge Exemplare sind dicht mit weißen, faserigen Flocken bedeckt, die im Alter oder durch Regen oft vollständig verschwinden.

Fleisch:

Ocker- bis wässrig braun

Stiel:

Blassbraun, graubraun, mit angedeuteter Ringzone, mit weißen, faserigen, flockig-schuppigen Velumresten.

Lamellen:

Graubraun, ockerbraun, hellbraun, später zimtbraun, Schneiden heller, mit Zwischenlamellen.

Sporenpulverfarbe:

Rostbraun bis zimtbraun, im Mikroskop gelblich-rostbraun (7-9 x 4-5 µm, eiförmig bis ellipsoid, oft schräg zugespitzt, amygdaloid, mandelartig, fein warzig bis punktiert.

Vorkommen:

Laubwald, gern unter Birken, moosigen feuchten Stellen, meist gesellig oder in kleinen Gruppen, Symbiosepilz (Mykorrhizapilz), Sommer bis Spätherbst, selten.

Gattung:

Gürtelfüße, Wasserköpfe, (Schleierlinge, Haarschleierlinge).

Verwechslungsgefahr:

Duftender Gürtelfuß, Erdigriechender Wasserkopf, Dunkelbrauner Gürtelfuß.

Chemische Reaktionen:

Mit KOH (Kalilauge) auf Hut und Fleisch grau bis schwach bräunlich, teils negativ.

Kommentar:

Gürtelfüße/Wasserköpfe werden mittlerweile gern in einer Gattung zusammengefasst. Schönes Erkennungsmerkmal ist das Ausblassen (hygrophane Verhalten) des Hutes von außen nach innen.

Kaum eine Art ist essbar, viele verdächtig!

Da der Weißflockige Gürtelfuß im Alter seine namensgebenden weißen Hutschüppchen durch Witterung verlieren kann, ist eine makroskopische Bestimmung oft unsicher.

Wiki-Link:

https://en.wikipedia.org/wiki/Cortinarius_hemitrichus

Priorität:

2

 

 

 

   Weitere Bestimmungshilfen und Informationen hier:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   Letzte Aktualisierung dieser Seite: Mittwoch, 13. Mai 2026 - 18:41:07 Uhr

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