Braunhaariger Scheibchentintling, Braunhaariger Rädchentintling UNGENIESSBAR!
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PARASOLA
AURICOMA (SYN. COPRINUS AURICOMUS)
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Bilder oben 1+4-5 und unten 1-6 von links:
Walter Bethge (Landau) © Fotos oben 2-3
und unten 7 von links: Matthias Reul (Marktredwitz) ©
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Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen): |
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Geruch: |
Neutral. |
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Geschmack: |
Mild, etwas
herb. |
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Hut: |
1-4 (5) cm
Ø, jung orangebraun, später graubraun, Mitte mit dunkel rotbrauner Scheibe. Gegen
den Rand heller werdend, feucht glänzend. Erhöhte Oberflächenkanten feinst
dunkelbraun behaart. Manchmal mit vereinzelten, vergänglichen, weißlichen
Flocken besetzt, jung eiförmig, alt flach aufschirmend. |
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Fleisch: |
Weißlich,
alt wässrig-bräunlich, dünnfleischig, zerbrechlich, nicht zerfließend. |
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Stiel: |
Weißlich,
weiß-gelblich, zerbrechlich, hohl, fein längsfaserig, leicht bereift, nach
oben etwas verjüngt. |
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Lamellen: |
Jung
weißlich, später grauschwarz, am Stiel schmal angeheftet, breit, Schneiden
glatt. |
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Sporenpulverfarbe: |
Schwarzbraun
(8,7-14 x 6-9 µm, in der Frontalansicht und im Profil regelmäßig ellipsoid bis eiförmig mit abgerundeten Enden - nicht zitronen- oder herzförmig, glatt. Der
Keimporus ist deutlich
ausgeprägt und exakt zentral liegend. In KOH
intensiv dunkelbraun bis schwärzlich. Basidien 22-38 x 8-13,5 µm, 4-sporig,
keulenförmig. An den Septen der Hyphen vorhanden. Cheilozystiden 24,4-95 x
11-25 µm, dünnwandig und variabel zylindrisch, flaschenförmig bis
bauchig-spindelig. Pleurozystiden
sind große, auffällige Zellen, meist
70-140 x 20-45 µm. Sie sind dünnwandig, hyalin und geformt wie eine Ellipse, Flasche
oder ein breiter Schlauch. Das absolut wichtigste Schlüsselmerkmal für diese
Art. Es handelt sich um bis zu
350–400 µm lange und ca. 7–10 µm breite, braune bis
dunkelrotbraune Borsten. Sie sind deutlich dickwandig und verschmälern sich
zur Spitze hin). |
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Vorkommen: |
Gärten,
Parkanlagen, Waldwege, Waldränder, gern bei verrotteten Sägespänen oder
Holzhäckseln, an feuchten, schattigen Stellen, Folgezersetzer, Frühling bis
Spätherbst. |
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Gattung: |
Tintlinge. |
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Verwechslungsgefahr: |
Welkender
Scheibchentintling, Gemeiner Scheibchentintling, Wegrand-Tintling,
Morgen-Tintling, Graugelber Tintling, Glänzender Tintling, Glimmrieger Scheibchentintling. |
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Kommentar: |
Tintlinge
in dieser Art lassen sich meist nur per Mikroskop sicher bestimmen. |
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Wiki-Link: |
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Priorität: |
2 |
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Bilder oben 1-2 von links: Walter Bethge
(Landau) © Foto oben 3 von links: Matthias
Reul (Marktredwitz) ©
Weitere Bestimmungshilfen und Informationen
hier:
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Letzte Aktualisierung dieser Seite: Dienstag, 2. Juni 2026 - 13:16:35 Uhr