awillbu1  Dunkler Düngerling, Rußbrauner Düngerling, Purpurbrauner Düngerling, Sepia-Düngerling     atod1  GIFTIG – PSILO ~~~ Halluzinogen ~~~

PANAEOLUS FIMICOLA (SYN. PANAEOLUS OBLIQUOPORUS, COPRINARIUS FIMICOLA, PRUNULUS VARIUS, AGARICUS FIMICOLA, PANAEOLUS ATER, PANAEOLUS FIMICOLA VAR. ATER, PANAEOLUS ATER)

 

 

 

 

 

 

 

Fotos oben 1-3 von links: Dieter Wächter (Thiersheim) ©                      Fotos unten 7+8 von links: Richard and Danielle (inspiteofourselves) (mushroomobserver.org) http://i.creativecommons.org/l/by-sa/3.0/80x15.png

dunklerduengerling-

dunklerduengerling

 

 

 


 

Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen):

Geruch:

Neutral.

Geschmack:

Mild.

Hut:

1-3 (4) cm Ø, graugelb, gelbbraun, grau, rötlich-hellbraun, schwarzbraun, schmutziggrau bis schwärzlich mit rötlichen oder haselnussbraunen Tönen, stark ausblassend (hygrophan), dunkle Randzone. Habitus: Glockig, gewölbt bis flach, stumpf. Im feuchten Zustand am Rand leicht gerillt.

Fleisch:

Grau, braungrau, ockerfarben-beige, dünnfleischig, zerbrechlich.

Stiel:

4-8 (10) cm lang, 1-3 (3,5) mm Ø dick, schmutzig weiß, lehmfarben, blassbraun, heller als Hut, bereift, Spitze stärker weiß bereift, im zunehmenden Alter zur Bais dunkelbraun bis rotbraun, zylindrisch, hohl, zerbrechlich, an der Basis leicht verbreitert.

Lamellen:

Graubraun, grauoliv, dunkelbraun bis rußschwarz gescheckt, im Alter schwarz werdend, ausgebuchtet angewachsen, Schneiden heller (weißlich).

Sporenpulverfarbe:

Schwarz, schwarzgrau (10,5-14,5 x 6-9,5 µm, breit-ellipsoid, eiförmig bis zitronen- bzw. leicht linsenförmig, ; in der Seitenansicht oft etwas abgeflacht oder schwach rhombisch. Der Keimporus ist deutlich ausgeprägt und meist zentral gestutzt, selten leicht exzentrisch. Basidien 24-28 x 10-15 µm, keulenförmig, viersporig, Cheilozystiden 20-35 x 6-10 µm. Pleurozystiden fehlen. Kaulozystiden: Vor allem an der Stielspitze vorhanden = was das bereifte Aussehen makroskopisch erklärt. Ähnlich in der Form der Cheilozystiden. HDS: Der Zellular-Epikutis, bestehend aus rundlichen bis birnenförmigen Zellen. Es sind keine Pileozystiden vorhanden).

Vorkommen:

Parks, Rasenflächen, Beete, Wiesen, Gärten, Wälder, auf gedüngten, meist grasigen Boden, nicht auf frischem Mist, Folgezersetzer (Saprotroph), Frühling bis Herbst, gerne während oder nach kühlen Regenfällen.

Gattung:

Düngerlinge.

Verwechslungsgefahr:

Dunkelrandiger Düngerling, Punktiertsporiger Düngerling, Lederblasses Samthäubchen, Schwarzscheibiges Samthäubchen, Gerandetknolliges Samthäubchen, Linsensporiges Samthäubchen, Ockerstreifiges Samthäubchen, Gerieftes Samthäubchen, Roststieliges Samthäubchen.

Bemerkung:

DGfM: Nach LUDWIG in manchen Kollektionen Psilocybin nachweisbar.

Kommentar:

Oft nur per Mikroskop bestimmbar!

Gifthinweise:

Wiki-Link:

https://en.wikipedia.org/wiki/Panaeolus_fimicola

Priorität:

2

 

 

 

 

 

Fotos 1-2 von links: vjp (mushroomobserver.org)     Fotos oben 3-5 von links: Richard and Danielle (inspiteofourselves) (mushroomobserver.org) http://i.creativecommons.org/l/by-sa/3.0/80x15.png    Fotos oben 6+7 von links: Dieter Wächter (Thiersheim) ©

 

 

   Weitere Bestimmungshilfen und Informationen hier:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   Letzte Aktualisierung dieser Seite: Sonntag, 1. November 2026 - 15:53:04 Uhr

“