awillbu1  Fleischbräunlicher Helmling, Kegeliger Helmling, Isabellbräunlicher Fadenhelmling         UNGENIESSBAR! 

MYCENA METATA (SYN. MYCENA COLLARIATA, MYCENA PHYLLOGENA)

 

 

 

 

Fotos oben 1-4 und unten 1-3 von links: Matthias Reul (Marktredwitz) ©             Foto unten 4 von links: Dieter Wächter (Thiersheim) ©

 

 

Fotos oben 1+2 und unten 6+7 von links: Sava Krstic (mushroomobserver.org)

Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen):

Geruch:

Muffig bis etwas nach Medizinschrank, jodartig.

Geschmack:

Mild, unbedeutend.

Hut:

1-2 (3) cm Ø, graubraun mit dunklerem Zentrum, glockig, gebuckelt, weit zur Hutmitte gerieft, Rand heller.

Fleisch:

Weißlich-bräunlich, cremefarben, dünn, im Stiel auf Druck einen wässrigen kristallinen Saft absondernd.

Stiel:

3-5,5 (6) cm hoch, 1-2 (3) mm Ø dick, graubraun, olivbraun, Spitze meist heller, cremefarben, stielabwärts meist dunkler, bei Feuchtigkeit durchscheinend, wässrig, zylindrisch, Basis weißlich, leicht striegelig, nicht wurzelnd.

Lamellen:

Weißlich, cremefarben bis beige, schmutzig gelblichweiß bis etwas rosa, dünn, mit Zwischenlamellen, am Stiel schmal angewachsen und fast frei wirkend, ca. 14-17 erreichen den Stiel, Schneiden gleichfarbig meist glatt, alt eventuell etwas rau-gezahnt, selten etwas heller.

Sporenpulverfarbe:

Weiß (Bei 2-sporigen Basidien ca. 9-14 x 4,5-6,5 µm, bei 4-sporigen Basidien ca. 8,5-12 x 4,5-6,5 µm, ellipsoid, breit ellipsoid, apfelkernförmig, sehr variabel aufgrund der irregulären Basidien, hyalin, glatt, Melzer + blauviolett, Q = 1,6-2,3, Cheilozystiden ca. 18-76 x 8-27 µm, keulen- oder spindelförmig, selten blasig. Ornamentik: Der apikale Teil ist dicht mit kurzen, zylindrischen, warzen- oder igelförmigen Auswüchsen besetzt. Die Auswüchse können bis zu 12 µm lang werden. Die Basidien 15-25 x 6,5-8 µm sind zweisporig, selten eins-, drei,- oder viersporig, Sterigmen oft überlang, Schnallen vorhanden, Hutdeckschicht mit ca. 4-5 µm breiten Zellen, Zellen der dünnen Cutis ca. 1,5-3 µm, stark koralloid-igelig, Schnallen vorhanden. Subpellis weist große, blasig aufgeblähte Zellen bis 60 µm auf. Pleurozystiden 20-50 x 7-26 µm, keulen- oder spindelförmig. Die Hyphen der Stielrinde besitzen ebenfalls einfache, igelige Auswüchse. Die Endzellen sind unauffällig und kaum breiter als die normalen Rindenzellen.).

Vorkommen:

Mischwald, Blätter, Nadeln, Totholzstümpfe, an grasigen feuchten Stellen, Folgezersetzer, Spätsommer bis Herbst.

Gattung:

Helmlinge, Fadenhelmlinge.

Verwechslungsgefahr:

Fleischfarbener Helmling, Voreilender Helmling, Rußiger Nitrathelmling, Braunschneidiger Helmling.

Kommentar:

Helmlinge sind nie Speisepilze!

Chemische Reaktionen:

Dextrinoid: Das Lamellentrama reagiert dextrinoid = färbt sich mit Jod rötlich-braun.

Wiki-Link:

https://de.wikipedia.org/wiki/Kegeliger_Helmling

Priorität:

2

 

 

 

 

 

Fotos unten 2-5 von links: Gerhard Koller ©   Fotos oben 6 und unten 1-4 von links: Sava Krstic (mushroomobserver.org) http://i.creativecommons.org/l/by-sa/3.0/80x15.png   Foto unten 5 von links: Matthias Reul (Marktredwitz) ©

 

 

 

 

 

   Weitere Bestimmungshilfen und Informationen hier:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   Letzte Aktualisierung dieser Seite: Dienstag, 2. Juni 2026 - 17:58:14 Uhr

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