awillbu1  Gefleckter Risspilz                                                                               atod1 GIFTIG!

INOSPERMA MACULATUM (SYN. INOCYBE MACULATA)

 

 

Fotos oben 1 von links: Gerhard Koller ©    Fotos oben 2 von links: Ron Pastorino (Ronpast) mushroomobserver.org)  Fotos oben 3-4 und unten 4 von links: Claude Kaufholtz-Couture (mushroomobserver.org)

 

 

 

Fotos oben 1-3 von links: Matthias Reul (Marktredwitz) ©

Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen):

Geruch:

Spermatisch oder würzig, trüffelartig.

Geschmack:

Mild.

Hut:

3-6 (8) cm Ø, rotbraun, haselnussbraun, kastanienbraun bis dunkelbraun, radialrissig, Scheitel mit ausfällig silbergrauem Velum. Der Rand lange eingerollt. Habitus: Zunächst kegelig bis glockig, später ausgebreitet mit einem ausgeprägten, stumpfen Hutbuckel.

Fleisch:

Weißlich, faserig, leicht bräunend.

Stiel:

3-8 (10) cm lang, 0,2-1 (1,1) cm Ø dick, weißlich bis hellbraun, von der Basis her dunkler braun, bereift, besonders stark ist die Spitze bereift. Die Basis ist oft leicht knollig verdickt, aber nicht gerandet.

Lamellen:

Weißlich, jung mit grau-weiß, später hellbraun.

Sporenpulverfarbe:

Tabakbraun (9-12 x 5-6,5 µm, oval. Cheilozystiden dünnwandig, meist keulenförmig bis birnenförmig. Sie erreichen eine Länge von bis zu 60 µm und tragen niemals kristalline Schöpfe. Caulozystiden und Pleurozystiden fehlen. An der Stielspitze können sich lediglich sterile, haarartige Zellen befinden, die den Cheilozystiden ähneln. HDS besteht aus parallel liegenden, radial angeordneten, bräunlich inkrustierten Hyphen. Das auffällige weiße Velum in der Hutmitte = makroskopischer Weißscheitel, zeigt sich mikroskopisch als Schicht aus farblosen, dünnwandigen Hyphen.

Vorkommen:

Laubwald, gerne bei Eichen und Buchen, Frühling bis Herbst.

Gattung:

Risspilze, Sektion Maculata.

Verwechslungsgefahr:

Weißscheiteliger Risspilz, Strohgelber Risspilz.

Bemerkung:

Mikroskopisch lässt sich die Art durch die Kombination aus glatten, phaseoliformen Sporen, dem vollständigen Fehlen von Pleurozystiden sowie den dünnwandigen, unbeschöpften Cheilozystiden exakt in die Sektion Maculata innerhalb der Gattung Inosperma einordnen.

Kommentar:

Diese Pilzart enthält nur sehr wenig Muscarin, gilt dennoch als giftig wie alle Risspilze!

Gifthinweise:

Wiki-Link:

https://de.wikipedia.org/wiki/Risspilze

Priorität:

2

 

   Weitere Bestimmungshilfen und Informationen hier:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   Letzte Aktualisierung dieser Seite: Mittwoch, 8. Juli 2026 - 17:46:34 Uhr

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