Gelbfüßiger Hexenröhrling ESSBAR! ![]()
NEOBOLETUS XANTHOPUS
(SYN. BOLETUS XANTHOPUS)
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Fotos oben 1-2 von
links: Boris Georgi © Fotos oben 3 und unten 1-6 von links: Gerhard Koller ©
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Eigenschaften,
Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen): |
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Pilzartig angenehm. |
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Geschmack: |
Mild, roh unverträglich. |
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Hut: |
4-20 (25) cm Ø, beigebraun,
dunkelbraun, teilweise gelb gescheckt, teils mit Olivton, samtig, klebrig,
halbkugelig bis polsterförmig. |
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Fleisch: |
Gelb, sofort schwarzblau
verfärbend, Basis +/- etwas gelblich bleibend. Diese rasche Verfärbung
basiert auf der Oxidation von bestimmten Inhaltsstoffen (wie Derivaten der
Pulvinsäure, v. a. Variegatsäure) durch Luftsauerstoff, katalysiert durch
pilzeigene Enzyme (Oxidasen). |
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Stiel: |
5-15 cm lang, 2-5 cm Ø
dick, bauchig verdickt, gelbliche und rötliche kleine Flöckchen auf gelbem Grund. |
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Röhren: |
Rote Röhrenmündungen,
Röhrenboden gelb, am Stiel ausgebuchtet angewachsen. |
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Sporenpulverfarbe: |
Olivbraun (10-16 x 3,8-5,5
µm, spindelig bis ellipsoid-spindelig.
Basidien 25-37 x 8-10 μm, meist 4-sporig, keulenförmig. Cheilo- und
Pleurozystiden ca. 38-45 x 10-12 μm, spindelig bis flaschenförmig, selten,
gestreut, gelblich in KOH. Caulozystiden 42-70 x 11-12 μm, hyalin bis
blass bräunlich. HDS bestehend aus aufrecht stehenden, zylindrischen,
miteinander verflochtenen Hyphen, deren Endzellen leicht keulig oder
zugespitzt sein können. Stieloberfläche = Kaulo-Hymenium: Besetzt mit
Büscheln von Kaulozystiden, die makroskopisch für die feine, punktierte Flöckchen-Struktur
verantwortlich sind). |
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Vorkommen: |
Laubwald, meist Eichen,
Symbiosepilz, Frühling bis Spätherbst, oft schon ab Mai zu finden, sehr
häufig. |
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Gattung: |
Röhrlinge, Dickröhrlinge. |
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Verwechslungsgefahr: |
Gelbfüßiger Hexenröhrling, Ochsenröhrling oder Netzstieligen Hexenröhrling (Röhrenboden orangegelb) =
unverträglich! Satansröhrling, der aber eine helle Huthaut
besitzt = giftig! Eine Verwechslung mit dem Schönfußröhrling soll schon vorgekommen sein, dieser hat aber gelbe Röhren, sowie weitere rot porige Dickröhrlinge:
Blasshütiger Purpurröhrling, Blaufleckender Purpurröhrling, Büscheliger Hexenröhrling, Dupains Hexenröhrling, Falscher
Satansröhrling, Gelbhütiger Purpurröhrling, Glattstieliger
Hexenröhrling, Kurznetziger
Hexenröhrling, Weinroter Purpurröhrling, Wolfsröhrling, Zweifarbiger
Hexenröhrling. |
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Vergleich zu anderen Arten
der Hexenröhrlinge ohne Netzzeichung: |
Flockenstieliger
Hexenröhrling (BOLETUS ERYTHROPUS) = Rotbeflockter Stiel, braune
Kappe und rote Röhren. Gelbfüßiger
Hexenröhrling (NEOBOLETUS
XANTHOPU) = Bauchig, gelb, gelbrot und rot
beflockter Stiel, braune Kappe und roten Röhren. |
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Chemische Reaktionen: |
Auf Hut mit KOH und NH4OH
= schwarz,. Fleisch NH4OH frisch negativ, später auch schwarz
möglich. Fleisch mit Eisensulfat (FeSO4) olive und mit Phenol
weinrot verfärbend. |
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Kommentar: |
Er wurde früher als
Flockenstieliger Hexenröhrling fehl bestimmt. Wiener Molekularbiologen
entdeckten schließlich, dass sich der Pilz mit dem braunen, samtigen Hut und
dem leicht bauchigen Stiel mit gelben Flocken in seiner DNS-Struktur erheblich
unterscheidet. |
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Relativer Speisewert: |
Schweiz: Marktfähig; DGfM:
Positivliste Speisepilz; 123pilze: Relative Wertigkeit 1. |
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Wiki-Link: |
https://de.wikipedia.org/wiki/Flockenstieliger_Hexen-Röhrling
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Priorität: |
1 |
Weitere Bestimmungshilfen und Informationen
hier:
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Letzte Aktualisierung dieser Seite: Dienstag, 29. September 2026 - 19:25:27 Uhr