awillbu1  Gelber Spinnwebenartiger Rindenpilz, Schmalsporigen Jod-Rindenpilzes                        UNGENIESSBAR! 

AMYLOCORTICIUM CEBENNENSE (SYN. CORTICIUM CEBENNENSE) 

 

 

 

 

 

 

Fotos oben 1-2 und unten 1-2 von links: Gerhard Koller ©

Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen):

Geruch:

Neutral.

Geschmack:

Unbedeutend.

Hut, Fruchtkörper:

1-3 (4) cm Ø, weiß, blass gelblich, cremefarben, elfenbeinfarben bis gelblich, mit zunehmendem Alter oder beim Trocknen dunkelt der Pilz kaum nach und nimmt höchstens etwas gelbe Töne an. Im Vergleich zum Amylocorticium subincarnatum = Spinnwebenartiger Rindenpilz fehlen ihm die namensgebenden, fleischrötlichen Farbtöne völlig. Er ist spinnwebenartig, resupinat aufliegend. Die einzelnen Beläge können im Verlauf des Wachstums jedoch zu größeren Kolonien verschmelzen. Oberfläche (Hymenium): Glatt, fein samtig oder unregelmäßig matt. Unter der Lupe wirkt die fruchttragende Schicht oft sehr gleichmäßig. Rand: Der sterile Zuwachsrand ist fein spinnwebartig (arachnoid), flaumig oder faserig auslaufend. Er ist farblich meist identisch mit der übrigen Fruchtschicht und geht fließend in das umgebende Substrat über.

Fleisch:

Weiß bis gelb. Frisch weich-membranös, im trockenen Zustand wird die hauchdünne Kruste spröde, brüchig und lässt sich leicht abschaben.

Stiel:

Fehlt, auf dem Substrat aufliegend.

Sporenpulverfarbe:

Weiß (6-8 x 1,8-2,5 µm, schmal zylindrisch bis wurstförmig, leicht gekrümmt, glattwandig. J+, die Sporenwand reagiert stark amyloid, färbt sich in Melzers Reagenz blau/violett. Leptozystiden, Hyphoidzystiden sind fadenförmig, dünnwandig, unauffällig und an der Spitze abgerundet. Sie ragen kaum aus dem Hymenium heraus, sind nicht inkrustiert und schwer von unreifen Basidien zu unterscheiden. Basidien 20-30 x 4,5-5,5 µm, schlank keulenförmig, Sterigmen meist viersporig, mit einer Basalschnalle. Hyphensystem monomitisch, Hyphen sind hyalin, dünn- bis leicht dickwandig. Sie verlaufen im Subhymenium dicht verflochten. An allen Septen sind deutliche Schnallen vorhanden).

Vergleich: Die Sporen sind hier deutlich länger als bei Spinnwebenartiger Rindenpilz = AMYLOCORTICIUM SUBINCARNATUM.

Vorkommen:

Auf Totholz, häufiger Nadelholz, Folgezersetzer, ganzjährig, RL-R Deutschland (extrem selten).

Gattung:

Rindenpilze.

Verwechslungsgefahr:

Rotgelber Amyloidsporenrindenpilz, Spinnwebenartiger Rindenpilz, Polnischer Rindenpilz, Stinkender Stachelsporling, Waldreben-Zystidenrindenpilz, Fransiger Wollrindenpilz, Douglasien-Faserrandwachshaut.

Kommentar:

Diese Gattung umfasst weltweit weitere Arten, die alle allgemein schwer bestimmbar sind: AMYLOCORTICIUM AFRICANUM, AMYLOCORTICIUM CEBENNENSE AMYLOCORTICIUM SUBSULPHUREUM, AMYLOCORTICIUM MAUIENSE, AMYLOCORTICIUM CANADENSE, AMYLOCORTICIUM CUMMINSII, AMYLOCORTICIUM INDICUM, AMYLOCORTICIUM PEDUNCULATUM, AMYLOCORTICIUM RHODOLEUCUM, AMYLOCORTICIUM SUAVEOLENS, AMYLOCORTICIUM SUBINCARNATUM.

Eine sichere Trennung dieser Arten ist nur mikroskopisch möglich.

Wiki-Link:

https://en.wikipedia.org/wiki/Amylocorticium

Priorität:

3

 

   Weitere Bestimmungshilfen und Informationen hier:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   Letzte Aktualisierung dieser Seite: Dienstag, 7. Juli 2026 - 10:39:37 Uhr

“