Rotgelber
Amyloidsporenrindenpilz, Kanadische Amyloidschichtpilz UNGENIESSBAR! ![]()
AMYLOCORTICIUM
CANADENSE (SYN. CORTICIUM CANADENSE)
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Fotos oben 1-3 von links: Gerhard Koller ©
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Fotos oben 1-5 von
links: Django Grootmyers (heelsplitter) (mushroomobserver.org) ![]()
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Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen): |
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Geruch: |
Neutral. |
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Geschmack: |
Unbedeutend. |
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Hut, Fruchtkörper: |
1-3 (4) cm Ø, weißlich, cremefarben, blassgelb oder weißlich-ockergelb.
Die Oberfläche ist im frischen Zustand glatt, weich und hautartig-membranös.
Beim Trocknen neigt sie dazu, feine Risse zu bilden. Subiculum (Unterseite):
Unter der hellen Fruchtschicht liegt ein weicher, filziger Hyphenfilz, der
schwefelgelb, gelbbraun oder oliv-rotgelb gefärbt ist. Zuwachsrand: Der Rand kann
entweder scharf abgegrenzt oder dünn auslaufend sein. Oft ist er fein faserig
oder spinnwebartig strukturiert. |
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Fleisch: |
0,2-0,5 mm dick, weiß bis gelb.
Textur: Unter einer Lupe betrachtet wirkt die Schicht fein flaumig bis
behaart, da mikroskopische Zystiden aus der Oberfläche herausragen. |
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Stiel: |
Fehlt, auf dem Substrat aufliegend. |
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Sporenpulverfarbe: |
Weiß (4,5-7,5 x 1,6–2,5 µm, schmal-ellipsoid bis zylindrisch, in der Seitenansicht oft leicht
gekrümmt, glatt, dünnwandig. Q = 2,5-3,5, IKI+, färben sich in Melzers
Reagenz oder Lugol’sche Lösung intensiv blau, CB-. Basidien sind ca. 15-25 x
4-5 µm, schmal keulenförmig bis subzylindrisch, hyalin, sie besitzen 4
Sterigma, die bis zu 4 µm lang sind. Echte Hymenialzystiden, wie
Gloeozystiden fehlen. Unter der Lupe sichtbare "haarförmige
Projektionen" im Hymenium bestehen aus herausragenden Hyphenenden.
Hyphensystem ist monomitisch, Subhymeniale Hyphen: Dicht gepackt, vertikal
orientiert, dünnwandig, hyalin und 2,5-3,5 µm im Durchmesser. Subiculäre
Hyphen: Locker verflochten, dickwandiger, 3,5-4,5 µm breit, hyalin bis
gelblich. Die tieferen Hyphen im Subiculum sind oft grob mit gelblichen
Kristallen inkrustiert. Diese Kristalle und Harze reagieren auf KOH-Zugabe
mit der markanten, fast schwarzen Verfärbung). |
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Vorkommen: |
Auf Totholz, häufiger Nadelholz, Folgezersetzer, ganzjährig, RL-R
Deutschland (extrem selten). |
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Gattung: |
Rindenpilze, Amyloidschichtpilze. |
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Verwechslungsgefahr: |
Gelber Spinnwebenartiger Rindenpilz, Spinnwebenartiger
Rindenpilz, Polnischer Rindenpilz, Stinkender
Stachelsporling, Waldreben-Zystidenrindenpilz, Fransiger
Wollrindenpilz, Douglasien-Faserrandwachshaut, Safrangelber
Hautrindenpilz, Zitronengelber Rindenpilz. |
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Chemische Reaktionen: |
Tupft man
einen Tropfen Kalilauge
(KOH) auf die hellcreme Oberfläche,
verändert sich das Aussehen schlagartig: Die betroffene Stelle verfärbt sich sofort dunkelbraun bis intensiv schwarz. |
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Kommentar: |
Diese
Gattung umfasst weltweit weitere Arten, die alle allgemein schwer bestimmbar
sind: AMYLOCORTICIUM
AFRICANUM, AMYLOCORTICIUM CEBENNENSE AMYLOCORTICIUM SUBSULPHUREUM, AMYLOCORTICIUM
MAUIENSE, AMYLOCORTICIUM CANADENSE, AMYLOCORTICIUM CUMMINSII, AMYLOCORTICIUM
INDICUM, AMYLOCORTICIUM PEDUNCULATUM, AMYLOCORTICIUM RHODOLEUCUM,
AMYLOCORTICIUM SUAVEOLENS, AMYLOCORTICIUM SUBINCARNATUM. Eine
sichere Trennung dieser Arten ist nur mikroskopisch möglich. |
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Wiki-Link: |
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Priorität: |
3 |
Weitere Bestimmungshilfen und Informationen
hier:
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Letzte Aktualisierung dieser Seite: Dienstag, 7. Juli 2026 - 18:39:17 Uhr