Goldgelbe Koralle, Goldgelbe
Koralle, Goldgelber Ziegenbart, Fingerling, Hasenpratzl, Hennapratzn, Händling,
Hahnefüsschen, ESSBAR! ![]()
Hünnerfürzche, Hirschschwamm,
Hühnerkralle, Gocklschopf, Geissbart, Karviol, Himmelvatahand, Judenbart, Gelbe
Bärentatze, Finger,
Bocksbart, Katzentappe,
Rehpratzel, Keulenpilz, Mauspfoten, Wolfstatze, Scherprazln, Krausbart,
Astlschwamm, Hennefüssli, Gelber Korallenpilz
RAMARIA AUREA (SYN. CLAVARIA AUREA, RAMARIA FLAVOBRUNNESCENS SENSU,
CLAVARIA AUREA VAR. AUSTRALIS)
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Fotos oben 1 von
links: Martin Livezey (mushroomobserver.org)
Fotos oben 2 von links: walt sturgeon (mushroomobserver.org)
Bild oben 4 und unten 6 von links: Ursula
Roth (StudioOrsaRossa) © Bilder unten 3-5 von links:
Can Yapici (Kusterdingen) ©
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Bilder
oben 1+7 von links: Roswitha Wayrethmayr (Sankt Gilgen) © Bilder oben 8+9 von links: Fred Gruber
(Gottfrieding) ©
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Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen): |
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Geruch: |
Unbedeutend bis herb holzartig, grasartig. |
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Geschmack: |
Neutral, an den Spitzen bitterlich. |
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Fruchtkörper: |
0,5-1 cm Ø in bis zu 20 cm Ø Büscheln, goldgelb, hellgelb, Spitzen
gegabelt, teilweise lachsorange. |
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Fleisch: |
Schmutzig weiß und marmoriert, im Strunk gelbweiß, wässrig. |
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Stiel/Strunk: |
Goldgelb, in den Ästen oft lachsrosa, Spitzen intensiv gelb, sonst
gleichfarbig. Basis-Strunk-Außen-Farbe gelblich, meist nicht weiß wie bei der
Zitronengelben Koralle. |
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Sporenpulverfarbe: |
Gelbockerlich (8-15 x 4-6 µm, zylindrisch bis gestreckt-ellipsoid oder
subfusoid, fast spindelförmig, rau, feinwarzig bis fast glatt, inamyloid. Basidien
40-60 x 8-14 µm, keulenförmig und zur Basis hin deutlich schmaler werdend, viersporig.
Schnallen fehlen an allen Septen. Weder an den Basidien noch im Fleisch sind
Schnallenstrukturen zu finden. Gute Unterscheidung zu anderen Korallenarten.
Die giftige Bauchweh-Koralle
= RAMARIA FORMOSA, besitzen im Gegensatz dazu Schnallenverbindungen
an den Hyphen. |
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Vorkommen: |
Gebirgswäldern, Mischwald, Laubwald unter Buchen, Nadelwald unter Kiefer,
Fichten, meist in höheren Lagen, Symbiosepilz, Frühsommer bis Herbst, selten,
RL Schweiz (NT = potenziell gefährdet). |
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Gattung: |
Korallen. |
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Verwechslungsgefahr: |
Gelbwerdende
Koralle (giftig), Zitronengelbe Koralle (essbar), Blasse Koralle
(giftig), Gelbrußige Koralle. |
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Chemische Reaktionen: |
KOH oder Natronlauge negativ. Eisensulfat (FeSO4): Auf dem Fleisch
führt Eisensulfat meist zu einer grünlichen bis graugrünlichen Farbreaktion,
die typisch für viele Arten der Gattung Ramaria ist. |
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Besonderheit: |
Eine Verwechslung mit der Zitronengelben Koralle ist leicht möglich, dennoch
der Struck ist dort mehr weißlich! Viele Korallen sind makroskopisch schwer
unterscheidbar. Früher wurden alle goldgelben Korallen zusammengefasst als
gelbe Korallen. |
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Kommentar: |
Wegen Verwechslungsgefahr z. B. mit der Bauchwehkoralle
und Seltenheit sind gelbe Korallen von Anfängern zu meiden. Diese Gelbe Koralle
ist ein ausgezeichneter Speisepilz und immer schön ihn zu finden. |
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Bemerkung: |
Korallen werden im Alter an den Spitzen bitterlich.
Gut ist es, die Spitzen wegzuschneiden, dadurch vermeidet man Bitterkeit beim
Verzehr. Ein Geschmackstest an den Spitzen kann helfen, ob das Grenzalter zur
Bitterkeit schon erreicht ist. |
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Relativer Speisewert: |
123pilze: Relative Wertigkeit 1. |
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Wiki-Link: |
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Priorität: |
1 |
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Bild oben 1 von links: Fred Gruber
(Gottfrieding) ©
Weitere Bestimmungshilfen und Informationen
hier:
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29.09.2026 17:51:40