awillbu1  Hahnenkamm, Rötliche Bärentatzen, Hahnenkammkoralle, Roter Trauben-Ziegenbart, Rote Koralle, Roter Hirschschwamm            ESSBAR! 

RAMARIA BOTRYTIS (SYN. CLAVARIA BOTRYTIS VAR. ALBA, CORALLIUM BOTRYTIS)

 

 

 

 

 

Fotos oben 1-3 von links: Randy (Randy L.) (mushroomobserver.org) http://i.creativecommons.org/l/by-sa/3.0/80x15.png

HahnenkammE

Hahnenkamm2

Hahnenkamm

 

 

 

Fotos oben 1+3+4+7 von links: Klaus Bornstedt (Braunschweig) ©

Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen):

Geruch:

Angenehm pilzig oder dezent fruchtig.

Geschmack:

Mild, im Strunk nussig, alt in den Astspitzen bitterlich.

Fruchtkörper:

0,5-1 cm Ø, Spitzen (zu Büscheln bis 25 cm Ø), schmutzig gelbweiß bis fleischrötlich, jung lebhaft rosa, weinrot oder rötlich-violett, weiß durchscheinend, blumenkohlartig, korallenartig, Strunk dick-knollig. Im Alter verblasst dieses rötliche Pigment zunehmend und weicht einem matten Ockerton.

Fleisch:

Weiß, nicht verfärbend, meist weißlich marmoriert, fleischig-fest, in .

Stiel:

Untere Äste schmutzig weißlich, obere Äste weinrot bis ockerrotbraun, Spitzen kurz abgestutzt, gezähnelt.

Sporenpulverfarbe:

Gelbocker, ledergelb oder blass bräunlich (12-16 x 4-5 µm, schmal ellipsoid bis spindelig. Sporenwand ist mit feinen, längs verlaufenden bis schwach spiralig gedrehtes Rillen oder Streifen überzogen. Sie sind zudem unregelmäßig rau, J-. Basidien 60-85 x 8-11 µm, meist 4-sporig, selten 2-sporig, schlank keulig geformt, mit vier recht langen Sterigmen. Pleuro- oder Cheilozystiden fehlen. An den Septen der Hyphen sind Schnallen vorhanden. Das Fleisch besteht aus einem monomitischen Hyphensystem. Die Hyphen sind meist glatt und nicht geliert).

Vorkommen:

Laubwald, gerne Buche, zerstreut zwischen Nadeln, Laub oder Moosen, Sommer bis Spätherbst, selten, RL Schweiz (VU = verletzlich), in manchen Regionen Österreichs häufiger, RL2 Deutschland (stark gefährdet).

Gattung:

Korallen.

Verwechslungsgefahr:

Dreifarbigen Koralle (RAMARIA FORMOSA), Rosaspitzige Koralle mit kleineren Sporen und Melzer Reaktion dunkel, Schöne Koralle und Rosa Koralle (beide giftverdächtig), Bauchwehkoralle, Krause Glucke.

Chemische Reaktionen:

Mit Melzer nur sehr schwach reagierend (verdunkelnd) und das sehr verzögert. Eisensulfat (FeSO₄) grün an den Astspitzen. KOH negativ

Besonderheit:

Einer der wenigen wirklich guten Korallen für die Speisepilzverwendung. Dennoch sollte sie wegen Verwechslungsgefahr mit giftigen Korallen gemieden werden.

Bemerkung:

Korallen werden im Alter an den Spitzen bitterlich. Gut ist es, die Spitzen wegzuschneiden, dadurch vermeidet man Bitterkeit beim Verzehr. Ein Geschmackstest an den Spitzen kann helfen, ob das Grenzalter zur Bitterkeit schon erreicht ist.

Relativer Speisewert:

Schweiz: Marktfähig; 123pilze: Relative Wertigkeit 1.

Wiki-Link:

https://de.wikipedia.org/wiki/Hahnenkamm-Koralle

Priorität:

1

 

 

 

Fotos oben 4+5 von links: Peter Kresitschnig ©                                    Bilder oben 6-8 von links:  Marcello Maggetti (CH-8173 Neerach) ©

 

 

 

 

 

 

Bild oben 8 von links: Fred Gruber (Gottfrieding) ©

 

 

 

 

   Weitere Bestimmungshilfen und Informationen hier:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

29.09.2026 18:26:06