awillbu1  Rosa Koralle, Rosenrote Koralle                             atod1 GIFTIG zumindest verdächtig!

RAMARIA SUBBOTRYTIS (SYN. CLAVARIA SUBBOTRYTIS, RAMARIA SUBBOTRYTIS F. FLAVIPES)

 

Fotos oben 1+3 von links: Gerhard Koller ©          Fotos oben 2 von links: Brian Adamo (adamo588) (mushroomobserver.org) http://i.creativecommons.org/l/by-sa/3.0/80x15.png

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fotos oben 2-4 von links: Gerhard Koller ©

Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen):

Geruch:

Angenehm pilzig.

Geschmack:

Leicht bitterlich.

Fruchtkörper:

0,5-1,5 (2) cm Ø in Büscheln von ca. 5-10 (18) cm Ø, lebhaft korallenrot, gelbrot, rosa, Strunk heller, Spitze gegabelt.

Fleisch:

Weiß, auf Druck gelblich.

Äste/Strunk:

Basis weißlich-rötlich, Spitze oft gelblich, Strunk dick, kurz, weiß, auf Druck gelb fleckend, dunkler rosa fleckend.

Sporenpulverfarbe:

Ockergelblich (7-10 x 3-4 µm, elliptisch bis leicht zylindrisch, fein warzig bis zart punktiert, nicht ausgeprägt längsgestreift wie bei der Hahnenkamm-Koralle,  J-. Basidien 6,5-9,5 µm, keulenförmig, mit 4 Sterigmen, meist eingebettet in ein 55-65 µm dicken Fruchtschicht. Schnallen an den Septen der Hyphen sind vorhanden bzw. je nach Gewebeabschnitt, insbesondere an den Basidienbasen ein wichtiges Kriterium der Untergattung. Hymenialzystiden fehlen. Die makroskopisch oft verwechselte Hahnenkamm-Koralle (Ramaria botrytis) besitzt deutlich größere Basidien, die Abmessungen von etwa 60-85 x 8-11 µm erreichen.

Vorkommen:

Grasigen Laubwäldern, gern Kalk, Sommer bis Herbst, selten, RL Schweiz (VU = verletzlich).

Gattung:

Korallen.

Verwechslungsgefahr:

Schöne Koralle, Bauchwehkoralle, Hahnenkamm, Gelbliche Koralle, Becherkoralle, Rosaspitzige Koralle, Blutrotfleckende Koralle.

Chemische Reaktionen:

Eisensalze (FeSO4): Die Äste oder Astspitzen reagieren typischerweise grün, oft olivgrün bis graugrün. Äste mit KOH unbedeutende bis schwach gelbliche Reaktion.

Kommentar:

Korallen sind oft nur mikroskopisch sicher bestimmbar, da die Farben variieren können!

Aus biochemischer Sicht besitzt die Rosa Koralle = RAMARIA SUBBOTRYTIS die seltene Eigenschaft, Arsen extrem stark anzureichern. Dabei synthetisiert der Pilz ungewöhnliche organische Arsenverbindungen wie Homoarsenocholin.

Gifthinweise:

Wiki-Link:

https://en.wikipedia.org/wiki/Ramaria_subbotrytis

Priorität:

2

 

 

 

   Weitere Bestimmungshilfen und Informationen hier:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   Letzte Aktualisierung dieser Seite: Dienstag, 29. September 2026 - 18:13:06 Uhr

“