Langstieliger Schleimfuß, Runzeliger Schleimfuß ESSBAR!
CORTINARIUS ELATIOR (SYN. CORTINARIUS
LIVIDOOCHRACEUS)
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Bilder oben 1-4 von links:
Dieter Wächter (95707 Thiersheim) ©
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Fotos oben 1+4-8 von links: zaca (mushroomobserver.org)
Bilder oben 2+3 von links: Veronika
Weisheit (Rostock) ©
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Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen): |
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Geruch: |
Honig. |
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Geschmack: |
Mild,
selten leicht bitterlich. |
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Hut: |
4-10 (13)
cm Ø, olivbraun, honigbraun, dattelbraun, ockerbraun bis dunkel purpurbraun, schmierig-schleimig.
Der Habitus ist glockenförmig bis gebuckelt. Huthaut feinfaserig, radial
gerunzelt oder gefaltet. |
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Fleisch: |
Grauweiß
bis hell ockergelb. |
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Stiel: |
8-13 (15)
cm lang, weiß, spindelig, dick, Basis und Spitze verjüngt, oft tief im Boden
wurzelnd. Oberfläche ist schleimig-klebrig, meist etwas lila, kann aber auch
vollkommen weiß sein. Oberhalb der angedeuteten Ringzone eher gräulich und
gerieft und teils mit rotbraunem Netz. |
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Lamellen: |
Ockerbraun
bis rostbraun, ausgebuchtet angewachsen, oft frei wirkend, Schneiden heller, weisslich
flockig wirkend. |
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Sporenpulverfarbe: |
Rostbraun
(12-16 x 7-10 µm, zitronenförmig bis mandelförmig, am Apex oft etwas
vorgezogen oder papillenartig uneben. Das Ornament ist grob und deutlich
warzig isoliert bis unregelmäßig zusammenhängend strukturiert. Die sterile
Lamellenschneide ist dicht mit meist keuligen, blasigen bis flaschenförmigen
sterilen Cheilozystiden besetzt, was makroskopisch für die weißlich
bewimperte oder flockige Schneide sorgt. Schnallen sind an den Septen
der Hyphen vorhanden) |
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Vorkommen: |
Mischwald,
bei Laubbäumen, gern Buche, Birke, Eiche, Symbiosepilz, Sommer bis Herbst,
selten, RL Schweiz (NT = potenziell gefährdet). |
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Gattung: |
Schleimfuß
(Schleierling, Haarschleierling). |
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Verwechslungsgefahr: |
Honigschleimfuß,
Natternstieliger Schleimfuß,
Blaustielschleimfuß
(ohne Honiggeruch), Ziegelgelber Schleimkopf. |
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Kommentar: |
Es besteht
Verwechslungsgefahr mit anderen, durchaus giftigen Schleierlingen, deshalb
immer Vorsicht vor Schleierlingen! |
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Relativer
Speisewert: |
DGfM: Positivliste
Speisepilz; 123pilze: Relative Wertigkeit 3. |
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Wiki-Link: |
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Priorität: |
2 |
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Fotos oben 1-6 und unten 1-5 von
links: Gerhard Koller ©
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Weitere Bestimmungshilfen und Informationen
hier:
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Letzte Aktualisierung dieser Seite: Sonntag, 24. Mai 2026 - 19:22:22 Uhr