Rhomboidsporiger
Flockenschüppling UNGENIESSBAR! ![]()
FLAMMULASTER CARPOPHILUS (SYN. FLAMMULASTER RHOMBOSPORUS, LEPIOTA
RHOMBOSPORA, AGARICUS CARPOPHILUS)
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Fotos oben 1-3 und unten 1-6 von links: Matthias Reul (Marktredwitz) ©
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Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen): |
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Geruch: |
Unbedeutend bis schwach unangenehm holzartig. |
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Geschmack: |
Mild. |
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Hut: |
5-12 (15) mm Ø, gelbbraun, rotbraun, gewölbt, später breit gewölbt, trocken;
dicht mit körnigen bis faserigen Schuppen bedeckt. Der Rand mit dreieckigen,
zahnartigen Resten des faserigen Teilvelums behangen. |
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Fleisch: |
Weißlich bis hellbraun. |
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Stiel: |
10-23 (25) mm lang und 1-4 (5) mm dick, weißflockig untern den Flocken
glatt, sonst bereift auf rotbraunem Grund, voll, mit faserigen Schuppen
bedeckt, basales Myzel weiß. |
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Lamellen: |
Weißlich, blassgelb, mit Hauch rötlich bis blassockergelb, fein
angeheftet, entfernt stehend, viele Zwischenlamellen, Schneiden fein gezahnt
und etwas bewimpert. |
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Sporenpulverfarbe: |
Blassbraun (7-11 x 3,5-6 µm, rauten-
oder rombenähnliche bis leicht papilliert, glatt, inamyloid, hyalin in KOH. Basidien
25–28 x 4–6 µm, keulenförmig. Pileipellis aus kettenförmigen, subglobosen bis
globosen Elementen von 6–20 µm Breite, glatt oder rau, orangebraun in KOH. Schnallen
vorhanden, Pleurozystiden sind nicht vorhanden. Die Cheilozystiden 25-40 x
2-5 µm, spindelförmig bis fast nadelförmig. Diese laufen bei Flammulaster
rhombosporus in einer auffallend schmalen Spitze aus. Dies unterscheidet sie
von der nah verwandten Form Buchenwald-Schnitzling (FLAMMULASTER CARPOPHILUS).
Dort sind die Cheilocystidien ca.
25-40 x 2-5 µm spindelförmig (fusiform) bis pfriemförmig. |
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Vorkommen: |
Buchenwald auf verrottete, modernde Schalen von Bucheckern,
Folgezersetzer, Frühjahr bis Spätherbst, selten, RL Schweiz (VU =
verletzlich), RL-R Deutschland (extrem selten). |
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Gattung: |
Schnitzlinge, Flockenschnitzlinge, Flockenschüpplinge (Trompetenschnitzlingsverwandten
FLAMMULASTER). |
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Verwechslungsgefahr: |
Buchenwald-Schnitzling,
Gelbblättriger
Trompetenschnitzling, Honiggelber
Erlenschitzling, Gummischüppling, Winziger
Glockenschüppling, Rotbräunliche Glockenschüppling. |
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Kommentar: |
Häufiger im Frühjahr zu finden. |
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Wiki-Link: |
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Priorität: |
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Fotos oben 1-6 von links: Matthias Reul
(Marktredwitz) ©
Weitere Bestimmungshilfen und Informationen
hier:
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Letzte Aktualisierung dieser Seite: Donnerstag, 21. Mai 2026 - 14:18:58 Uhr