Weißbärtige
Stecknadelflechte UNGENIESSBAR!
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CALCIUM GLAUCELLUM
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Fotos oben 1-2 und unten 1-5 von links:
Matthias Reul (Marktredwitz) ©
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Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen): |
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Geruch: |
Neutral. |
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Geschmack: |
Unbedeutend. |
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Fruchtkörper: |
Thallus flächig > 10 cm Ø, Lager grün, grüngrau, körnig,
zwischen den Felder sind schwarze Stecknadelkopfartige (0,5-1,5 mm Ø)
Apothecien (Fruchtkörper) mit schwarzem Stiel, die im inneren die braune
Sporenmasse (Mazaedium) tragen. Die Oberfläche ist weißlich bereift,
bärtig-haarig. |
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Fleisch: |
Mazaedium (Sporenmasse): Das Mazaedium ist schwarz, kann aber am Rand
weiß bereift sein. |
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Sporenpulverfarbe: |
Grün (Sporen ellipsoid, nur vollreif: (7.5) 8.1 - 10.2 (11.5) x (4.7)
5.1 - 6.2 (6.6) µm, Q = (1.3) 1.5 - 1.8 (1.9) ; N = 27, Me = 9.2 x 5.6 µm ;
Qe = 1.6). Sporen, noch ohne Ornament: (5.3) 6.0 - 7.4 (8.6) x (2.6) 3.1 -
4.0 (4.3) µm, Q = (1.6) 1.7 - 2.2 (2.9); N = 30, Me = 6.8 x 3.5 µm ; Qe =
2.0. Asci: 35-41 μm x 3.5-4.5 μm, Pyknidien 4-5 x 0,8 μm). |
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Vorkommen: |
Meist auf nacktem Holz (Lignum) oder saurer Rinde von Nadel- und
Laubbäumen oder auf morschem, verrottetem Totholz, gern an entrindete Stämme,
Symbiosepilz, ganzjährig, selten. |
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Gattung: |
Flechten (Lichen), Kopfflechten, Stecknadelflechte, Krustenflechte (Coniocarpe). |
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Verwechslungsgefahr: |
Braune Stecknadelflechte, Haarfeine
Stecknadelflechte, Gelbe Kelchflechte, Buchen-Hütchenträger,
Schiefe
Säulenflechte, Trompetensternflechte, Weitkelchflechte, Imperfekter Pilz, Wollkugelschleimpilz. |
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Bemerkung: |
Ein typisches Merkmal ist ein feiner, weißlicher Reif (Pruina) am Rand der Becher und manchmal am oberen Teil
des Stiels, was ihr ein „weißbärtiges“ Aussehen verleiht. |
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Kommentar: |
Die Haarfeine
Stecknadelflechte (CHAENOTHECA TRICHIALIS) hätte weiß bereifte
Köpfe und P-; die noch seltene Veränderliche Stecknadelflechte (CHAENOTHECA
FERRUGINEA) hätte viel größere Sporen. |
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Chemische Reaktionen: |
Der Thallus ist oft unscheinbar bis fehlend und reagiert K+
(Kaliumhydroxid), oft mit einer unklaren bräunlich-roten Reaktion oder
manchmal ohne deutliche Farbreaktion. Der Stiel und das Apothecium reagieren
J - (Jod-Reaktion / Lugolsche Lösung). K (Kalilauge): Thallus K+ (oft schwach
braunrot). J (Jod): Stiel/Apothecium J -. Das Mark reagiert bei manchen
Proben im mikroskopischen Präparat mit KOH zuerst gelb und bildet nach kurzer
Zeit rote, nadelförmige Kristalle. |
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Wiki-Link: |
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Priorität: |
3 |
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Fotos oben 1-3 und
unten 1-4 von links: Matthias Reul (Marktredwitz) ©
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Weitere Bestimmungshilfen und Informationen
hier:
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Letzte Aktualisierung dieser Seite: Mittwoch, 6. Mai 2026 - 16:33:37 Uhr