awillbu1  Rosabrauner Dickbecherling, Babington'scher Dickbecherling, Babingtonscher Dickbecherling                          UNGENIESSBAR! 

ADELPHELLA BABINGTONII (SYN. PACHYELLA BABINGTONII, PSILOPEZIA BABINGTONII, PULVINARIA OOCARDII, RHIZINA BABINGTONII, RHIZINA OOCARDII, PACHYELLA DEPRESSA VAR. PALLIDA, MOLLISIA DEPRESSA, PEZIZA BABINGTONII, PACHYELLA BABINGTONII)                                          

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fotos oben 1+2 von links: Gerhard Koller ©   Fotos unten 1-3 von links: Matthias Reul (Marktredwitz) ©

 

 

 

 

 

Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen):

Geruch:

Neutral.

Geschmack:

Unbedeutend.

Fruchtkörper:

3-4 (6) mm Ø, gelbbraun, rotbraun, linsenförmig, trocken Scheibe schwarz, jung kugelig, später abflachend bis brettförmig, nicht vertieft, Rand wellig.

Fleisch:

Gelbbraun, gallertartig-fleischig.

Stiel:

Fehlt, auf dem Substrat aufliegend.

Sporenpulverfarbe:

Weiß bis hellgelb (20-25 x 13-15 µm, hyalin, breitellipsoid, im reifen Zustand fein und dicht gewarzt, oft nur unter starker Vergrößerung oder in Färbemitteln wie Baumwollblau gut sichtbar. Mit zwei großen, zentralen Öltropfen sowie zusätzlichem granulösen Inhalt. Schläuche achtsporig, zylindrisch, einreihig, nach oben abgerundet, 210-400 µm lang, 12-21 µm breit, meist schwach J + blau. Die Blaufärbung in Lugol oder Melzers Reagenz zeigt sich diffus über die gesamte Länge des Ascus oder konzentriert im mittleren bis unteren Bereich, nicht primär als scharf abgegrenzter Apikalring. Paraphysen: Fädig, zylindrisch, zum Ende hin deutlich keulig bis kopfig erweitert, Kopfdurchmesser oft bis zu 10 µm. Die Spitzen sind im Alter oft gebogen. Sie liegen dicht beieinander und sind in eine gallertartige Schicht eingebettet. Gewebeschichten: Besteht aus rundlichen bis eckigen Zellen. Dies ist das entscheidende Trennungsmerkmal zur Gattung Pachyella, welche dort eine rein fädige Struktur aufweist. Medulläres Exzipulum: Aus locker verflochtenen Hyphen, die in eine stark ausgeprägte, gallertartige Matrix eingebettet sind).

Vorkommen:

Moore, an wasserdurchnässtem Totholz, Folgezersetzer, Sommer bis Herbst.

Gattung:

Becherlinge, Dickbecherlinge.

Verwechslungsgefahr:

Adelphella Dickbecherling, Münzenförmiger Nacktbecherling, Birnen Holzkohlenpilz, Rötliche Kohlenbeere, Rotbraune Kohlenbeere, Zugespitzter Becherling, Eichelbecherling, Olivfarbenes Kelchbecherchen, Astbecherling.

Wiki-Link:

https://en.wikipedia.org/wiki/Pachyella

Priorität:

3

 

   Weitere Bestimmungshilfen und Informationen hier:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   Letzte Aktualisierung dieser Seite: Samstag, 6. Juni 2026 - 09:23:46 Uhr