Falber
Risspilz
TÖDLICH
GIFTIG!
INOCYBE POSTERULA (SYN. AGARICUS POSTERULUS, INOCYBE XANTHODISCA)
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Bilder oben 1-3 von
links: Dieter Wächter (95707 Thiersheim) ©
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Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen): |
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Geruch: |
Spermatisch,
aufdringlich säuerlich-süßlich. |
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Geschmack: |
Mild. |
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Hut: |
2-6 (7) cm Ø,
seidig-weiß, elfenbeinweiß, gelbocker, weißlich-graue, blass-gelbliche bis
falbe (hellbeige) Färbung. Die Mitte ist oft etwas intensiver gefärbt (ocker-
bis gelbbräunlich). Die Oberfläche zeigt die für Risspilze typische
radikal-faserige Struktur. Mitte immer gebuckelt. |
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Fleisch: |
Weiß,
faserig. |
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Stiel: |
2-8 (9) cm hoch,
0,3-1 (1,2) cm Ø dick, weiß, zylindrisch und oft gänzlich fein bereift, faserig,
voll, nur Spitze mit Kaulozystiden bereift. Nicht mehr weiter unten am Stiel vorhanden. |
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Lamellen: |
Weißlich, blass-weißlich,
später blass beige-gelblich, braungelb über graubraun hin zu lehmbraun, fein
angewachsen mit Zwischenlamellen, +/- mit Zahn herablaufend. Die Schneiden sind
alt gezahnt/wellig. |
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Sporenpulverfarbe: |
Rostbraun,
tabakbraun (9,2 x 5,6
µm, glatten, spindelig-ellipsoid, dickwandigen Hymenialzystiden mit
Kristallschopf = Metuloiden. Echte Kaulozystiden ausschließlich an der
äußersten Stielspitze. Cheilozystiden (Schneidenzystiden):
Morphologisch den Pleurozystiden sehr ähnlich (dickwandig, mit Kristallen),
untermischt mit zahlreichen dünnwandigen, keulenförmigen Parazystiden an der
Lamellenschneide. Kaulozystiden (Stielzystiden): Nur im obersten Stieldrittel
(apikal) direkt unterhalb der Lamellen zu finden. Sie treten dort in Büscheln
auf und ähneln den Hymenialzystiden. Zur Stielbasis hin fehlen echte,
dickwandige Metuloide; dort befinden sich lediglich einfache Haare oder
sterile Zellen. Schnallen: An den Septen der Hyphen regelmäßig vorhanden. |
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Vorkommen: |
Mischwald, Nadelwald,
gern Fichten, Kiefern oder Lärchen, gelegentlich bei Laubbäumen wie Pappeln auf
kalkreichen oder lehmigen Boden, gern im Gebirge, Symbiosepilz, Sommer bis
Herbst, sehr selten. |
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Gattung: |
Risspilze. |
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Verwechslungsgefahr: |
Eingeknickter
Risspilz, Fliederweißer
Risspilz, Weißlicher Risspilz,
Seidiger
Risspilz, Elfenbeinschneckling, Kleiner Rettichfälbling,
Weißer Rasling, Weißrosa
Risspilz, Weinroter Risspilz, Voreilender Ackerling. |
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Kommentar: |
Da Inocybe posterula
makroskopisch stark verblassen kann (oft mit gelblichem Scheitel), ist der Bereifungsgrad des Stiels unter der Lupe bzw. dem Mikroskop entscheidend: Arten mit einer
Bereifung bis zur Stielbasis (vollständig kaulozystidiat)
scheiden aus. |
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Gifthinweise: |
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Wiki-Link: |
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Priorität: |
2 |
Weitere Bestimmungshilfen und Informationen
hier:
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Letzte Aktualisierung dieser Seite: Dienstag, 19. Mai 2026 - 16:25:54 Uhr