awillbu1  Faltiger Wachsrindenpilz, Faltiggewundener Wachsrindenpilz                  UNGENIESSBAR! 

CERACEOMYCES SERPENS (SYN. BYSSOMERULIUS CERACELLUS, MERULIUS PORINOIDES SUBSP. SERPENS, LILACEOPHLEBIA SERPENS, BYSSOMERULIUS FARLOWII, BYSSOMERULIUS SERPENS)

                                                                                                                                              

 

 

 

 

 

 

Fotos oben 1-4 von links: Gerhard Koller ©    Bilder unten 1-7 von links: Dr. Herbert Seiler (85402 Kranzberg) ©

 

 

 

 

Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen):

Geruch:

Neutral.

Geschmack:

Unbedeutend.

Fruchtkörper:

2-15 (25) cm Ø, sehr vielfarbig, bunt, jung weißlich, cremeocker, honigbraun, orange, rot, weinrot, unterseits weiß, oberseits mehr blass rot bis orangerot, kahl, Windungen zuerst flach, runzelig, später höher und untereinander zu kleinen, vielkantigen, ganzrandigen porenähnliche, labyrinthartigen Falten (Gebilde) vereinigt. Resupinat ausgebreitet und krustenförmig.

Fleisch:

Weiß, gelb bis rosagelb, fleischig-häutig, dünn, weich, resupinat, bis ca. 0,5 mm hoch.

Stiel:

Fehlt, flach auf dem Substrat aufliegend.

Röhren, Poren:

Teils vorhanden, weiß bis rosa.

Sporenpulverfarbe:

Weiß bis hellgelb (3,3-5,5 x 1,7-2,9 µm, klein, schmal, zylindrisch, ellipsoid mit deutlichem Apikulus und daher fast tropfenförmig, farblos gekrümmt, Septen mit Schnallen, Zystiden fehlen, glatt, dünnwandig, hyalin, J-, nicht cyanophil. Basidien 15-28 x 3-5 µm, schmal, langgestreckt keulig, viersporig und stehen in einer dichten Hymenium. Sie besitzen eine Basalschnalle. Cheilo- oder Pleurozystiden fehlen. HDS aus monomitisch generativen Hyphen. Schnallen sind an allen Septen vorhanden. Basalhyphen: 3-5 µm im Durchmesser, bilden das tiefere Gewebe. Subhymeniale Hyphen: schmaler ca. 2,5–3,5 µm. Sie sind charakteristisch mit feinen, kristallinen Inkrustationen bedeckt, was die mikroskopische Beobachtung der Struktur im Präparat oft erschwert).

Vorkommen:

Auf faulendem Nadelholz, selten an Laubholz, an abgefallenen Zweigen, im Frühjahr und Spätherbst.

Chemische Reaktionen:

KOH negativ.

Gattung:

Rindenpilze, Wachsrindenpilze, Wachsporenschwämme.

Verwechslungsgefahr:

Kiefernfältling, Weinroter Lederfältling, Goldgelber Fältling, Wilder Hausschwamm, Fleckender Wachsporenschwamm, Schwefelgelber Wachsrindenpilz, Braunsporrindenpilz, Glatter Zystidenrindenpilz, Ockerfarbener Dauerporling, Purpurner Wachsporling.

Wiki-Link:

https://en.wikipedia.org/wiki/Ceraceomyces

Priorität:

2

 

 

Fotos oben 1-8 und unten 1-2 von links: Gerhard Koller ©      Fotos oben 9 und unten 5-6 von links: Matthias Reul (Marktredwitz) ©

 

 

 

Bilder oben 3-4+7 und unten 1-7 von links: Dr. Herbert Seiler (85402 Kranzberg) ©

 

 

 

 

   Weitere Bestimmungshilfen und Informationen hier:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   Letzte Aktualisierung dieser Seite: Donnerstag, 1. Oktober 2026 - 16:35:06 Uhr

“