awillbu1  Büscheliger Familienfaserrübling                                                UNGENIESSBAR! 

CLITOCYBULA FAMILIA (SYN. CLITOCYBULA FAMILIA VAR. COMPRESSA, GYMNOPUS FAMILIA, COLLYBIA FAMILIA VAR. COMPRESSA, COLLYBIA FAMILIA, AGARICUS FAMILIA, CLITOCYBULA FAMILIA)

 

 

 

 

 

 

 

Fotos oben 1+4 von links: Alexey Sergeev (asergeev) (mushroomobserver.org)     Fotos oben 2+3 von links: Tim Sage (NMNR) (mushroomobserver.org) http://i.creativecommons.org/l/by-sa/3.0/80x15.png

 

 

 

Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen):

Geruch:

Unbedeutend bis leicht säuerlich.

Geschmack:

Mild.

Hut:

1-3 (4) cm Ø, gelbbraun, beigebraun, olivgelb, olivbraun, später beigegelb ausbleichend (hygrophan), vor allem von der Mitte ausgehend. Sehr in der Farbe variabel. Mitte dunkler, alt heller, Rand oft blasser, weißlich, durchscheinend gerieft, leicht radialfaserig bis fast rissig, eingebogen. Jung halbkugelig gewölbt, später flach ausgebreitet, genabelt. bis gewölbt, später ausgebreitet und in der Mitte oft leicht niedergedrückt (depress), manchmal mit einem kleinen Papillen-artigen Buckel.

Fleisch:

Weißlich, cremegelb, dünn, sehr wässrig, faserig.

Stiel:

2-5 (7) cm hoch, 2-3 (5) mm Ø dick, grauweiß, cremegelb, etwas glasig-transparent, längsrillig, oft etwas abgeplattet, zylindrisch, fein kleiig bereift, starr, elastisch, hohl, Basis dunkler braun.

Lamellen:

Weiß, cremegelb, abgerundet bogenförmig und breit angewachsen, selten leicht ausgebuchtet angewachsen, erst dann mit Burggraben, meist etwas herablaufend, mit vielen kurzen Zwischenlamellen, ca. 35-50 erreichen den Stiel, schmal, sehr gedrängt stehend. Die Lamellenschneiden sind glatt und gelichfarben.

Sporenpulverfarbe:

Weiß (3,4-6,3 x 2,8-5 µm, breit ellipsoid, subglobos, Q = 1,1-1,5, mit Kongo viele kollabiert. Basidien 18-26 x 4-5,5 µm, viersporig, Schnallen vorhanden. Lamellentrama indextrinoid = Melzer negativ. Pleurozystiden fehlen, Zellen der Hutdeckschicht schmal, im oberen Bereich mit koralloiden Verzweigungen. Zellen in der Stielrinde glatt, Kaulozystiden keulig, büschelig. HDS: Das grau-bräunliche Pigment ist vorwiegend intrazellulär in den Huthauthyphen lokalisiert. An den Hyphensepten der Huthaut sind deutlich ausgeprägte Schnallen (Clamps) vorhanden.

Vorkommen:

Auf alten verrotteten Stümpfen oder vergrabenen Ästen oder Stämmen von Laub- und Nadelholz, gern auf Fichtenholz, seltener auf Laubholz, büschelig, Folgezersetzer, in östlicheren Regionen häufiger, Frühsommer bis Herbst, in Mitteleuropa allgemein sehr selten und kaum bekannt.

Gattung:

Rüblinge, Faserrübling, Schwindlingsverwandte.

Verwechslungsgefahr:

Üppiger Faserrübling, Fransiger Faserrübling, Striegeliger Rübling, Hellhütiger Waldfreundrübling, Frühlingshelmling, Schlüpfriger Helmling, Knopfstieliger Büschelrübling.

Chemische Reaktionen:

Mit KOH auf der Kappenoberfläche negativ.

Kommentar:

Durch die dunkle Mitte, kleiige Stiel und büscheliges Wachstum auf Holz gut kenntlich.

Bemerkung:

Sehr ähnlich und nur mikroskopisch sicher trennbar wäre noch der Fransige Faserrübling (CLITOCYBULA LACERATA), dieser hat keinen kleiigen Stiel, weniger stark büscheliges Wachstum und mehr radialfaserige und zentral niedergedrückten Hut; Sporen 4,8-8 x 4,1-6,5 µm, elliptisch, amyloid, mit großem Öltropfen.

Der ebenfalls ähnliche Üppige Faserrübling hat einen stark kleiigen Stiel; Sporen 4,5-6,6 x 3,5-5 µm, ellipsoid, glatt, amyloid, Pileozystiden mit Schnallen, Cheilozystiden 30-50 x 7-20 µm.

Wiki-Link:

https://en.wikipedia.org/wiki/Clitocybula

Priorität:

2

 

 

 

 

 

Fotos oben 1-4 von links: Alexey Sergeev (asergeev) (mushroomobserver.org)

 

 

 

 

   Weitere Bestimmungshilfen und Informationen hier:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   Letzte Aktualisierung dieser Seite: Montag, 21. September 2026 - 19:01:24 Uhr

“