awillbu1  Grobschuppiger Wulstling                                          atod1 GIFTIG! … verdächtig wegen der Ähnlichkeit zum Stachelschuppigen Wulstling

AMANITA MAGNIVERRUCATA

 

Foto oben 1+4+5 von links: Kevin Lentz (Subverted) (mushroomobserver.org)        Foto oben 2+3 von links: Ron Pastorino (Ronpast) (mushroomobserver.org)

Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen):

Geruch:

Unbedeutend.

Geschmack:

Mild.

Hut:

3-8 (13) cm Ø, weißlich, im Alter +/- gelblich, pyramidenförmigen Schüppchen, Rand lange eingebogen.

Fleisch:

Weißlich.

Stiel:

Weißlich, Spitze gerieft, unterhalb des Rings gegürtelt, Basis rübenknollig, kaum wurzelnd, Ring schnell vergänglich. Spitze ist leicht vom Hutfleisch abtrennbar.

Ring:

Weiß, schnell vergänglich.

Lamellen:

Weißlich, später gelblich, frei wirkend, fein mit Zahn angewachsen, im Alter gelblich.

Sporenpulverfarbe:

Weiß (8-13 x 5-8,5 µm, ellipsoid).

Vorkommen:

Laubwald, kalkreiche, wärmebegünstigte Standorte, Symbiosepilz, Sommer bis Herbst, extrem selten, RL-G Deutschland (GEFÄHRDUNG unbekannten Ausmaßes).

Gattung:

Wulstlinge (Knollenblätterpilzartigen = AMANITAS).

Verwechslungsgefahr:

Stachelschuppiger Wulstling, Spitzkegeliger Wulstling, Grauer Wulstling, Perlpilz mit rötlichen Schneckenfraßlöchern!

Bemerkung:

Sicherlich ist die Unterscheidung zum Stachelschuppiger Wulstling oder Spitzkegeliger Wulstling sehr schwierig, weswegen er meist für einen dieser gehalten wird. Fundstellen sind größtenteils in wärmebegünstigten Regionen möglich oder im mediterranen Raum. Möglicherweise ist es nur eine Varietät von einem dieser hierzu. Wir haben ihn nur aufgeführt, da er in Deutschland in der Roten Liste als RL-G geführt wird, was uns annehmen lässt, dass mehrere Fundstellen bekannt sind.

Giftigkeit:

Er soll ähnlich Vergiftungen wie das „Orellanus-Syndrom“ auslösen: Leber- und Nierenschäden aber meist ohne schwerwiegenden Verlauf = SMITHIANASyndrom.

Hinweis!

Beachte immer die pyramidenförmigen Hutschuppen, fehlende Rotfärbung der Fraßlöcher.

Knollenform:

  Mit Warzengürtel, rübenartige Knolle, knollig verdickt, ohne Scheide.

Gifthinweise:

Wiki-Link:

https://en.wikipedia.org/wiki/Amanita_magniverrucata

Priorität:

2

 

   Weitere Bestimmungshilfen und Informationen hier:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   Letzte Aktualisierung dieser Seite: Dienstag, 4. Februar 2025 - 18:30:44 Uhr

 

 

 

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