Kleiiger Öhrling UNGENIESSBAR! ![]()
OTIDEA TUOMIKOSKII (SYN. OTIDEA PAPILLATA, OTIDEA PAPILLATA F.
PALLIDEFURFURACEA)
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Fotos oben 1-2 und
unten 1 von links: Martin Livezey (MLivezey) (mushroomobserver.org)
Fotos oben 3-4 und unten 2-8
von links: Matthias Reul (Marktredwitz) ©
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Eigenschaften,
Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen): |
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Geruch: |
Würzig, pilzig. |
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Geschmack: |
Angenehm, mild, mandelartig. |
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Fruchtkörper: |
1-3 (4) cm Ø, 2-4,5 cm hoch, ohrförmig, ockergelb, hellbraun, Scheibe (innen) leicht
morgen rötlich bis hellocker, kleiig, körnig, feinwarzig, auf einer Seite
Richtung Basis eingeschnitten. Wichtigstes Merkmal: Wärzchen an der
Außenseite, dass bei dem größeren Eselsohr
nicht oder kaum so ausgebildet (sichtbar) ist! |
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Fleisch: |
Hellbraun, gelbbraun, dünn, brüchig. |
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Stiel: |
Kurz mit weißer Myzelbasis. |
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Sporenpulverfarbe: |
Weißlich (8,8-11,6 x 5-6,5 μm, er
gehört damit zu den kleinsporigen Öhrlingen, breit-elliptisch, glatt, hyalin,
mit zwei großen Öltropfen, Asci 150-200 x 8-10 μm, 8-sporig, zylindrisch, zur Basis hin
verschmälert, mit Haken, J-. Die Paraphysen 3-5 μm breit und fadenförmig, an den Spitzen jedoch markant gekrümmt, hakenförmig bis umgebogen, hyalin, apikal teils nur schwach gebogen. Die Spitzen können
unregelmäßige, knotige Ausbuchtungen oder Verzweigungen aufweisen. Die
Zellen der äußeren Schicht sind dicht, eckig und ohne nennenswerte Zwischenräume
wie ein Pflastersteinmuster gepackt sind). |
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Vorkommen: |
Mischwald, bevorzugt Nadelwald, meist in der Nadelstreu
auf bodensauren Fichtenwäldern. Einzeln
oder büschelig zwischen Moosen wachsend, gerne am
gleichen Standort wie Orangebecherlinge. Er liebt trockenen, sandigen Boden,
Sommer bis Spätherbst, extrem selten, nur wenige Funde in Deutschland. |
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Gattung: |
Öhrlinge (Becherlingsartige). |
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Verwechslungsgefahr: |
Eselsohr, Hasenohr, Zitronengelber
Öhrling, Ausgebreiteter Becherling, Krötenöhrling, Ockergelbe Lorchel,
Buchenwaldbecherling,
Nadelwaldöhrling. |
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Vergleich Öhrlingssporen: |
Die Bestimmung von Öhrlingen ist oft nur mikroskopisch sicher. Gute Hinweise
kann die Sporengröße bieten: Kleinsporige Arten mit Sporengröße (5-9 x 11-16 µm) = Krötenöhrling (OTIDEA BUFONIA), Zitronengelber Öhrling (OTIDEA CONCINNA), Violetter Öhrling (OTIDEA MIRABILIS), Rotscheibiger Öhrling
(OTIDEA MICROSPORA), Eselsohr (OTIDEA ONOTICA), Kleiiger Öhrling (OTIDEA
TUOMIKOSKII) und die
extrem seltenen Arten mit kleinen Sporen sind: Ameisen-Öhrling (OTIDEA FORMICARUM 9,4-13,4
x 6,1-7,7 µm), Langohriger Öhrling (OTIDEA FELINA 6-8
x 10-13 µm), Seltener Öhrling (OTIDEA NANNFELDTII 8,9-11,2 x 5,1-6,1 µm). Mittlere
Sporengröße (6-10 x 12-17 µm) = Hasenohr (OTIDEA LEPORINA), Schneckenöhrling (OTIDEA COCHLEATA). Große
Sporen (17-24 x 19-26 µm) = Lederiger
Öhrling (OTIDEA AURICULA), Ledergelber
Öhrling (OTIDEA ALUTACEA), Nadelwald-Öhrling
(OTIDEA ABIETINA) und die einmaligen Arten mit großen Sporen sind: Spazierstock
Öhrling (OTIDEA APOPHYSATA 17-22 x 9-13 µm), Becherlingsähnlicher Öhrling (OTIDEA PROPINQUATA 17,5-20,5 x 10-12 µm), Erlenöhrling (OTIDEA BOUDIERI 17,5-20,5 x 10-12 µm). |
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Chemische Reaktionen: |
Die Gewebestruktur zeigt unter dem Mikroskop eine auffällig hellgelbe Reaktion
bei der Zugabe von KOH. |
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Bemerkung: |
Vermutlich ungiftig und essbar. Aufgrund seiner extremen Seltenheit
sind hierzu sichere Angaben zum Speisewert nicht möglich. Manche Autoren
trennen OTIDEA PAPILLATA mit OTIDEA
TUOMIKOSKII, beide haben kleiige Außenhaut und sind mikroskopisch fast identisch.
Makroskopisch soll OTIDEA TUOMIKOSKII mit mehr braunen Farbtönen vorkommen. |
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Gifthinweise: |
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Wiki-Link: |
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Priorität: |
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Fotos oben 1+5 und unten 1-5 von links: Matthias Reul (Marktredwitz) © Fotos oben 3 von links: Bill (boletebill)
(mushroomobserver.org)
Fotos oben 4-5 von links: Sava Krstic (sava)
(mushroomobserver.org)
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Weitere Bestimmungshilfen und Informationen
hier:
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Letzte Aktualisierung dieser Seite: Mittwoch, 28. Oktober 2026 - 19:05:27 Uhr