Rotkopfstaubflechte, Krustenförmige Stecknadelflechte UNGENIESSBAR! ![]()
SCLEROPHORA AMABILIS
|
|
|
Fotos oben 1-2 und unten 1-4 von links:
Matthias Reul (Marktredwitz) ©
|
|
|
|
|
Eigenschaften,
Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen): |
|
|
Geruch: |
Neutral. |
|
Geschmack: |
Unbedeutend. |
|
Fruchtkörper: |
Der eigentliche Flechtenkörper wächst unauffällig im Inneren des
Substrats. Sichtbar sind vor allem die 0,6 bis 1,7 mm hohen,
stecknadelförmigen Fruchtkörper. Diese sind rostroten Körnchen im Kopf und Stiel
bedeckt. Am oberen Ende sitzt oft von
einem zitronengelben oder weißlichen Reif (Pruina)
bedeckt ist. Die reife Sporenmasse (Mazaedium) hat eine charakteristische
blasse, lachsrosa, hellbraune bis rotbraune Färbung. |
|
Fleisch: |
Weißlich bis grünbraun. |
|
Stiel: |
Braun bis rotbraun |
|
Sporenpulverfarbe: |
Weiß, transparent (5-6 μm, einkernig, kugelig bis breit ellipsoid,
hyalin, Sporenwand hat eine fein warzige Struktur. Oft kleben winzige
Partikel an der Außenwand, Asci ein- bis zweireihig. Die Schläuche lösen sich
jedoch sehr früh auf, sodass die Sporen als pulvrige Masse (Mazaedium) auf
dem Fruchtkörper liegen). |
|
Vorkommen: |
Totholz (Lignum) in alten Laubwäldern, Symbiosepilz zwischen Pilz und
Algen dar. Der Algenpartner (Photobiont) ist die Grünalge der Gattung
Trentepohlia. Dieser Pilz (Flechte) ist sehr selten. |
|
Gattung: |
Flechten (Lichen), Staubflechten, Stecknadelflechten, Schlauchpilze. |
|
Verwechslungsgefahr: |
Braune
Stecknadelflechte, Mehrkopfsäulenflechte, Gedrängte
Säulenflechte, Pilzförmige Stielflechte, Rotfrüchtige
Säulenflechte, Rotkopfflechte, Trompetenflechte, Rosa Köpfchenflechte,
Rotköpfiger Schleimpilz. |
|
Vergleich: |
Sclerophora pallida: Besitzt mit 7-8 µm
deutlich größere Sporen. Sclerophora peronella: Besitzt glatte und
mit 2,5-4 µm deutlich kleinere Sporen. |
|
Chemische Reaktionen: |
K-, PD-, P-. KC-, Flechteninhaltstoffe fehlen im Thallus. Eine
Besonderheit ist der violettrote Reif (Pruina).
Dieser löst sich in K (Kalilauge) auf und bildet dabei violettrote Kristalle.
Der Thallus enthält keine spezifischen, identifizierbaren Flechtensäuren. |
|
Wiki-Link: |
|
|
Priorität: |
3 |
|
|
|
Fotos oben 1-4 und unten 1-4 von links:
Matthias Reul (Marktredwitz) ©
|
|
|
|
|
|
Weitere Bestimmungshilfen und Informationen
hier:
|
|
|
|
|
|
|
Letzte Aktualisierung dieser Seite: Mittwoch, 20. Mai 2026 - 15:28:20 Uhr