Grüne Stecknadelflechte, Grünliches Nadel- oder Schorssteeltje UNGENIESSBAR!
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CHAENOTHECA CHLORELLA (SYN. CALICIUM
CHLORELLUM)
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Fotos oben 1-3 von und unten 1-6 von links:
Matthias Reul (Marktredwitz) ©
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Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen): |
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Geruch: |
Neutral. |
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Geschmack: |
Unbedeutend. |
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Fruchtkörper: |
Thallus flächig > 10 cm Ø, der Thallus
(Lager) ist meist unauffällig im Substrat eingesenkt (endosubstratisch).
Grün, grüngrau, warzig-körnig, zwischen den Felder sind braune bis
gelbbraune Stecknadelkopfartige (1-1,5 mm Ø, 0,7-1 mm hoch) Apothecien
(Fruchtkörper) mit schwarzem Stiel. Der obere Teil des Stiels und die
Unterseite des Köpfchens (Capitulum) sind oft mit einer auffälligen gelben
Bereifung (Pruina) aus Vulpinsäure bedeckt.
Mazaedium: Die Sporen bilden bei Reife eine trockene, braune Masse auf dem
Köpfchen. Die Flechte tritt oft ohne Bereifung auf. |
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Fleisch: |
Grüngrau bis grünbraun. |
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Sporenpulverfarbe: |
Braun (4,5-9 x 3-4 µm einzellig, braun und kugelig bis breit
elliptisch. Zwischenmessungen: (2.6) 2.9-5.5 (8.1) x (2.4) 2.6 - 3.5 (3.9)
µm, Q = (1.0) 1.1 - 1.7 (2.9); N = 39, Me = 4.1 x 3.0 µm; Qe = 1.4). |
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Vorkommen: |
Auf Borken (Rinde) in den Rissen der Borke von alten Eichen in Wäldern,
seltener auch an Nadelbäumen oder auf entrindetem Holz, Symbiosepilz,
ganzjährig, sehr selten und laut RL Deutschland = stark gefährdet. |
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Gattung: |
Flechten (Lichen), Kopfflechten, Krustenflechte, Stecknadelflechte (Caliciales). |
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Verwechslungsgefahr: |
Braune Stecknadelflechte,
Weißbärtige
Stecknadelflechte, Haarfeine Stecknadelflechte, Gelbe Kelchflechte,
Buchen-Hütchenträger,
Schiefe
Säulenflechte, Trompetensternflechte, Weitkelchflechte, Imperfekter Pilz, Wollkugelschleimpilz. |
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Kommentar: |
Die Haarfeine
Stecknadelflechte (CHAENOTHECA TRICHIALIS) hätte weiß bereifte
Köpfe und P-; die noch seltene Veränderliche Stecknadelflechte (CHAENOTHECA
FERRUGINEA) hätte viel größere Sporen. |
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Chemische Reaktionen: |
C- (keine Reaktion mit Calciumhypochlorit); P+ gelblich bis gelbrot
(Reaktion mit Paraphenylendiamin); K- (keine Reaktion mit Kalilauge, oft unbereift). |
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Wiki-Link: |
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Priorität: |
3 |
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Fotos oben 1-6 von links: Matthias Reul (Marktredwitz) ©
Weitere Bestimmungshilfen und Informationen
hier:
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Letzte Aktualisierung dieser Seite: Montag, 11. Mai 2026 - 19:42:47 Uhr