awillbu1  Zipfellorchel                                                                 atod6TÖDLICH GIFTIG!

DISCINA FASTIGIATA (SYN. GYROMITRA FASTIGIATA, GYROMITRA FASTIGIATA VAR. BRUNNEA, GYROMITRA BRUNNEA VAR. FASTIGIATA, DISCINA BRUNNEA)

 

 

 

 

Fotos oben 1-4 von links: Matthias Reul (Marktredwitz) ©  Bilder unten 1-4 von links: Hans Hartz ©  Foto unten 5 von links oberhalb: Peter Kresitschnig ©  Fotos unten 6-8 von links: Gerhard Koller ©

Zipfellorchel

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Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen):

Geruch:

Angenehm bis schwach spermatisch.

Geschmack:

Mild, giftig - nicht kosten, roh giftig.

Hut:

4-11 (14) cm Ø, bräunlich, aderig, zipfelmützenartig hoch gestülpt, sieht aus wie zweiteilig zusammen geklebt mit weißlicher bis hellbräunlicher Verbindungsnaht. Innerhalb der inneren Hohlräume weißlich.

Fleisch:

Weißlich, brüchig.

Stiel:

Weißlich.

Sporenpulverfarbe:

Weißlich bis cremefarben (23-37 x 10-17 µm, mit 1-3 gelbliche Öltröpfchen, Anhängsel an den Enden ca. 2-3 µm lang. Ornamente als Rippen, netzartig-aderig verziert und unvollständige Maschen, die besonders in Baumwollblau-Lösung gut sichtbar werden. Junge Sporen können noch glatt erscheinen. Paraphysen 5-10 μm, Asci 300-525 x 18-31 µm, achtsporig, einreihig, J-. Paraphysen sind fadenförmig bis schmal keulig, zum Apex hin septiert und oft leicht verzweigt. Die Spitzen sind angeschwollen und messen etwa 5-10 µm im Ø. Sie enthalten feine, bräunliche bis orange-rötliche Pigmentkörner, die makroskopisch für die Färbung der Fruchtschicht verantwortlich sind).

Vorkommen:

Auwald, gern Pappeln, morschen Stümpfen, Totholz, Holzabfälle, Rindenmulch in Gärten und Parks, weniger Nadelwald (… Kiefern), Frühjahrespilz März-Mai, RL-R Deutschland (extrem selten).

Gattung:

Lorcheln (Giftlorcheln).

Verwechslungsgefahr:

Riesenlorchel, diese ist mehr hellbraun, Frühjahrslorchel, Bischofsmütze (spätere Wachstumszeit), Vielgestaltige Lorchel, Speisemorchel.

Kommentar:

Dieser Pilz wird oder wurde immer gegessen, vorwiegend getrocknet! Warnung! Lorcheln wurden oft schon fälschlicherweise für essbare Morcheln gehalten.

Die Giftstoffe (Gyromitrin) verflüchtigen sich beim Trocknen bzw. durch Kochen.

Trotzdem kam es (vorwiegend bei der Frühjahrslorchel, diese enthält noch mehr Gyromitrin) wiederholt zu Todesfällen, weshalb der Pilz gemieden werden sollte.

Bemerkung:

Wir finden die Europäische Art DISCINA FASTIGIATA ist zu der Nordamerikanischen Art DISCINA BRUNNEA als gleiche Art zu betrachten. Höchstenfalls als Varietät hierzu!

Gifthinweise:

Wiki-Link:

https://de.wikipedia.org/wiki/Zipfel-Lorchel

Priorität:

1

 

 

 

 

Foto oben 1-8 und unten 1-8 von links: Gerhard Koller ©

 

 

 

 

 

 

Fotos oben 2-9 von links: Gerhard Koller ©   Foto oben 3 von links: Matthias Reul (Marktredwitz) ©

 

   Weitere Bestimmungshilfen und Informationen hier:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   Letzte Aktualisierung dieser Seite: Donnerstag, 9. Juli 2026 - 15:05:09 Uhr