awillbu1  Goldmistpilz                                                UNGENIESSBAR! 

BOLBITIUS TITUBANS (SYN. BOLBITIUS VITELLINUS, BOLBITIUS TITUBANS VAR. TITUBANS, AGARICUS VITELLINUS)

 

Gold-mist2

Goldmistpilz2

 

 

Foto oben 2 von links: Gerhard Schuster (Lebrac) - http://commons.wikimedia.org/wiki/User:Lebrac http://i.creativecommons.org/l/by-sa/3.0/80x15.png   Bilder unten 1-4 von links: Walter Bethge (Landau) ©

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Goldmistpilz

Goldmistpilz8

Goldmistpilz8a

 

Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen):

Geruch:

Neutral, unbedeutend.

Geschmack:

Mild.

Hut:

1-5 (6) cm Ø, goldgelb, zitronengelb bis orangegelb. Mitte kräftiger, dunkler, fein gerieft, hygrophan, dünn, brüchig, alt bleibt ein gelber oder orangegelber Punkt am Scheitel stehen. Rand jung mit Velumresten. Habitus: Jung halbkugelig, später glockig und flach aufgeschirmt.

Fleisch:

Gelb bis weißlich, verändert sich beim Aufschneiden nicht, dünn, zerbrechlich.

Stiel:

30-90 (120) mm lang, 2-4 (6) mm Ø dick, weißlich, gelblich, hohl, zerbrechlich, weißlich feinflockig, Myzel weiß.

Lamellen:

Gelblich, lehmfarben, gelbbraun, goldgelb, ockergelb, später mit roströtlichem Ton, angeheftet, Schneiden bewimpert.

Sporenpulverfarbe:

Rostbraun, zimtbraun bis dunkelbraun (9,8-16 x 5,5-9,1 µm, ellipsoid, glatt, dickwandig, mit zentralem abgeflachtem Ende und einen 1-2 µm große Keimporus, Q = 1,5-1,9, Vm = 336 µm³. Basidien 24-28 x 10-12 µm, viersporig, abgestutzt. Cheilozystiden 25-50 x 10-25 µm, sackförmig bis flaschenförmig, unregelmäßig zylindrisch oder lagenförmig. Pleurocystiden fehlen, HDS hymeniform, hyalin in KOH, Terminalzellen 25-38 x 7,4-15 µm, keulenförmig bis verkehrt pyriform. Keine Schnallen vorhanden).

Vorkommen:

Holz- und Mistabfälle, Wiesen, Rasen, Wegränder, Grasabfälle, humusreicher Boden, auf verrottendem Stroh oder frisch gedüngtem Grünland, schnell vergänglich < 24 h, Folgezersetzer, Frühling bis Herbst.

Gattung:

Mistpilze.

Verwechslungsgefahr:

Weißer Mistpilz, Verschiedenfarbiger Mistpilz, Rosafarbener Mistpilz, diverse Ackerlinge, z. B. Voreilender Ackerling, Löwengelber Dachpilz.

Chemische Reaktionen:

KOH auf Hut negativ bis langsam dunkelgrau.

Kommentar:

Durch die goldgelbe Farbe fast unverwechselbar, schnell vergänglich!

Wiki-Link:

https://de.wikipedia.org/wiki/Gold-Mistpilz

Priorität:

2

 

 

 

 

Bilder oben 1-2 von links: Roswitha Wayrethmayr (Sankt Gilgen) ©   Bilder oben 3+4 von links: Nick Dürmüller ©            Bild oben 5 von links: Josef Rösler (Hausham) ©    Bilder oben 6-8 von links: Rudolf Wezulek ©   Bild oben 9 von links: Claus Meyer ©

 

 

 

Bilder oben 1-7 und unten 1-5 von links: Georg Probst (Ergolding) ©   Bilder unten 6-8 von links: Ursula Roth ©  

 

 

 

 

   Weitere Bestimmungshilfen und Informationen hier:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Letzte Aktualisierung dieser Seite: 25.02.2025 07:50:03“

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