Riesenbovist, Riesenstäubling
ESSBAR! ![]()
CALVATIA GIGANTEA
(SYN. LANGERMANNIA GIGANTEA, LYCOPERDON GIGANTEUM, CLAVATIA MAXIMA,
LASIOSPHAERA GIGANTEA, BOVISTA GIGANTEA)
Bilder oben 1 und
unten 7 von links: Ernst Wagner (Landshut) ©
Foto oben 2 von links: Bernhard
Schregel (Gladbeck) © Bilder oben 3+4
von links: Dieter Wächter (Thiersheim) ©
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Bilder oben 1+8 von
links: Franz Fasching (Österreich-Melk) © Bilder oben 9+10 von links: Marcello Maggetti
(CH-8173 Neerach) ©
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Eigenschaften,
Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen): |
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Geruch: |
Unangenehm, alt urinartig. |
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Geschmack: |
Mild. |
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Fruchtkörper: |
5-50 (150) cm Ø, bis zu über 20 kg schwer, kugelförmig, jung weiß,
grüngelb, später bräunend. Die Haut ist glatt und lederartig. |
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Fleisch: |
Jung innen weiß, später grüngelb und dunkelbraun werdend, bei Reife
olivbraun und pulvrig, weich. |
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Stiel: |
Kein, Anwachsbasis mit dicken wurzelartigen Myzelsträngen. |
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Sporenpulverfarbe: |
Olivbraun, rotbraun bis dunkelbraun (2,5-5,5 x 3-5 µm, kugelförmig,
subglobos, max. fein warzig bis fast glatt, dickwandig, mit oder ohne kurzen
Stiel, hyalin bis gelblich in KOH. Oft mit einem einzelnen, zentralen
Öltropfen im Inneren. Capillitien 2,5-5 µm breit, Wände 0,5-1 µm dick, teils
narbig, septiert, +/- Septen leicht verengt, gelblich in KOH. Häufig bricht
bei der Reife das fadenförmige Anhängsel = der Stiel, mit dem die Spore an
der Basidie saß, ab. Bei diesem hier bleibt oft nur ein sehr kurzer,
unauffälliger Rest vorhanden, gelegentlich können einzelne Sporen jedoch
stäbchenförmige Anhängsel von 1-2 µm, selten bis zu 4 µm Länge aufweisen). |
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Vorkommen: |
Wiesen, Parks und Waldrändern, Folgezersetzer, Frühling bis Sommer. |
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Gattung: |
Stäublinge, Staubpilze, Bauchpilze (Weißfleischige
Boviste). |
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Verwechslungsgefahr: |
Hasenstäubling,
Wiesenstäubling,
Weißer
Großstäubling, Beutelstäubling, Flaschenstäubling, Lilafarbiger
Stäubling, Weißer
Knollenblätterpilz. |
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Chemische Reaktionen: |
KOH oder Eisensulfat auf Oberfläche negativ. |
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Besonderheit: |
Boviste/Stäublinge:
Wenn die innere Fruchtschicht schneeweiß ist und keine Lamellenansätze zeigt,
sind sie in der Regel immer essbar! Eventuell können Kartoffelboviste
fast weiß erscheinen, deshalb gilt bei braungelben Arten zusätzliche
Vorsicht! |
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Kulinarischer Hinweis: |
In Scheiben geschnitten und wie
Schnitzel paniert und gebraten, schmeckt er wie ein leckeres Kalbsschnitzel. |
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Kommentar: |
Das (vermutlich) größte Exemplar, das beschrieben wurde, hatte einen
Durchmesser von 1,5 m und ein Gewicht von 23,3 kg. |
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Gefahrenhinweis! |
Tödlich giftige „Weiße Knollenblätterpilze“
können jung sehr kugelartig aussehen, haben aber im inneren Bereich
Lamellenansätze! Deshalb gilt bei kugelartigen Pilzen, immer durchschneiden
und auf Lamellenansetze achten, sonst besteht: Lebensgefahr! |
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Heilpilz: |
Boviste sollen antiseptische Wirkung haben,
wenn dieser auf eine Wunde gelegt werden. |
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Relativer Speisewert: |
Schweiz: Marktfähig; DGfM: Positivliste
Speisepilz; 123pilze: Relative Wertigkeit 1. |
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Wiki-Link: |
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Priorität: |
1 |
Bilder oben 1-2 von
links: Alfons Reithmaier
© Fotos oben 3-7 von links: Huafang (mushroomobserver.org) ![]()
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Verwechslungsgefahr!
Tödlich giftige „Weiße Knollenblätterpilze“
können jung sehr kugelartig Aussehen, haben aber im inneren Bereich
Lamellenansätze!
Deshalb gilt: Bei kugelartigen Pilzen, immer
durchschneiden und auf Lamellenansetze achten! Lebensgefahr!
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Weitere Bestimmungshilfen und Informationen
hier:
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29.09.2026 19:18:30