awillbu1  Gemeines Gallertkäppchen, Grüngelbes Gallertkäppchen, Gallatkäppchen, Schlüpfriger Kappenpilz                           atod1 GIFTIG!

 LEOTIA LUBRICA (SYN. LEOTIA VISCOSA, LEOTIA LUBRICA F. VISCOSA, LEOTIA LUBRICA F. AURANTIPES, LEOTIA LUBRICA F. ANTHOCEPHALA, LEOTIA LUBRICA F. KAWAMURAE, LEOTIA PORTENTOSA)

 

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Bild oben 1 von links: Can Yapici (Kusterdingen) ©      Foto oben 2 von links: Gerhard Schuster (Lebrac) - http://commons.wikimedia.org/wiki/User:Lebrac http://i.creativecommons.org/l/by-sa/3.0/80x15.png

Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen):

Geruch:

Muffig.

Geschmack:

Mild, fade, modrig.

Hut:

1-2 (3) cm Ø, gummiartig, gelb, gelbgrün, schmierig, knorpelig, käppchenförmig, Rand ungleichmäßig.

Hutunterseite/Sporengeber:

Gelblich mit Körnchen besetzt, die am Stiel herablaufen.

Fleisch:

Gummiartig, knorpelig, gelblich gelbgrün, mit gallertartigen Saft gefüllt.

Stiel:

Gelblich, gelb-grün, mit Körnchen besetzt, matt, Spitze dünner.

Sporenpulverfarbe:

Weiß (16-25 x 4-6 µm).

Vorkommen:

Mischwald, oft gemeinsam mit Trompetenpfifferling, Sommer bis Spätherbst, häufig.

Gattung:

Gallertpilze, Lorchel-ähnlich.

Verwechslungsgefahr:

Trompetenpfifferling, Gelbstieliger Trompetenpfifferling, Duftleistling, ist das Käppchen schwarz, so könnte es die Varietät das Schwarzgrüne Gallertkäppchen sein.

Besonderheit:

Bisher galt der Pilz nur als ungenießbar - wertlos - ungiftig (gummiartig)! Doch nach neuesten Erkenntnissen wurde Gyromitrin festgestellt, dieses Gift kann gefährlich werden. Gleiches Gift wie in der Frühjahrslorchel. Vergiftungen sind bisher nicht bekannt geworden. Vermutlich wurden sie noch nie ungekocht verzehrt und die Menge Gyromitrin liegt außerdem im Grenzbereich zur Vergiftung < 10 mg/kg.

Kommentar:

Diese Pilze werden gerne mit den Trompetenpfifferlingen verwechselt - sie teilen sich meist den gleichen Lebensraum! Beim Braten springen sie aus der Pfanne, weil sie so schwabbelig und gummiartig sind.

Gifthinweise:

Weitere bedenkliche Inhaltsstoffe:

Dieser Pilz enthält obendrein das leicht verflüchtigte Monomethylhydrazin. Dies ist eine farblose, fischartig riechende Substanz, die an der Luft abgegeben wird. Größere Mengen sind krebserregend, Grenzwert < 2 mg/kg. Dieser Pilz enthält hiervon ca. 5 mg/kg.

Wiki-Link:

https://de.wikipedia.org/wiki/Gallertk%C3%A4ppchen

Priorität:

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Foto oben 1 von links: Peter Kresitschnig ©    Bilder oben 2+3 von links: Ursula Roth (StudioOrsaRossa) ©     Bilder oben 7+8 von links:  Marcello Maggetti (CH-8173 Neerach) ©

 

 

 

Bild oben 1 von links: Fred Gruber (Gottfrieding) ©     Bilder oben 2-7 von links: Georg Probst ©

 

 

 

 

Bilder oben 1-5 von links: Ursula Roth ©

 

 

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   Letzte Aktualisierung dieser Seite: Dienstag, 25. Februar 2025 - 18:20:22 Uhr

 

 

      

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