awillbu1  Grauer Stäubling, Trockenrasenstäubling, Kastanienbrauner Stäubling, Blasser Stäubling                       ESSBAR! 

LYCOPERDON LIVIDUM

 

 

 

 

 

 

Fotos oben 1+2 und unten 5+6 von links: MichelBeeckman (MichelBeeckman) (mushroomobserver.org) http://i.creativecommons.org/l/by-sa/3.0/80x15.png    Fotos oben 3-5 von links: Gerhard Koller ©         Fotos unten 1-4+7+8 von links: Eva Skific (Evica) (mushroomobserver.org)

 

 

Foto oben 1 von links: German.Basidiomycetes (mushroomobserver.org) http://i.creativecommons.org/l/by-sa/3.0/80x15.png

Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen):

Geruch:

Angenehm.

Geschmack:

Mild.

Fruchtkörper:

2-5 (7) cm Ø, bleigrau, ockerlich bis bräunlich, birnenförmig, kugelig, mit kleiig-körniger Oberfläche, abgewaschen blank, kahl. Bei Trockenheit rissig, genattert punktiert erscheinend, aufbrechend. 

Fleisch:

Jung innen weiß, später olivgrün bis dunkelbraun, schwarzbraun werdend.

Stiel:

Übergangslos nach oberem Fruchtkörperteil, Basis mit Myzel-Substratballen.

Sporenpulverfarbe:

Olivbraun (4,8-6,8 µm, rundlich).

Vorkommen:

Meist auf Trockenrasen, sandigen Standorten, Dünen, vereinzelt in lichten Waldwegen, Folgezersetzer, Frühsommer bis Spätherbst, selten, RL Schweiz (VU = verletzlich).

Gattung:

Stäublinge, Staubpilze, Bauchpilze (Weißfleischige Boviste).

Verwechslungsgefahr:

Wiesenstäubling, Stinkender Stäubling, Flaschenstäubling, Birnenstäubling, Igelstäubling.

Besonderheit:

Boviste/Stäublinge: Wenn die innere Fruchtschicht schneeweiß ist und keine Lamellenansätze zeigt, sind sie in der Regel immer essbar! Eventuell können Kartoffelboviste fast weiß erscheinen, deshalb gilt bei braungelben Arten zusätzliche Vorsicht!

Gefahrenhinweis!

Tödlich giftige „Weiße Knollenblätterpilze“ können jung sehr kugelartig aussehen, haben aber im inneren Bereich Lamellenansätze! Deshalb gilt bei kugelartigen Pilzen, immer durchschneiden und auf Lamellenansetze achten, sonst besteht: Lebensgefahr!

Relativer Speisewert:

123pilze: Relative Wertigkeit 2.

Wiki-Link:

https://en.wikipedia.org/wiki/Lycoperdon_lividum

Priorität:

2

 

Verwechslungsgefahr!

Tödlich giftige „Weiße Knollenblätterpilze“ können jung sehr kugelartig aussehen, haben aber im inneren Bereich Lamellenansätze!

Deshalb gilt bei kugelartigen Pilzen, immer durchschneiden und auf Lamellenansetze achten! Lebensgefahr!

 

 

 

 

 

 

 

Unterscheidungsvergleich der bräunlich aussehenden Stäublingsarten!

Igelstäubling

(LYCOPERDON ECHINATUM):

Stacheln paarweise entspringend und oben spitzig zugeneigt. Sehr gedrängt stehend, nicht leicht abwischbar. Nach dem Abfallen verbleibt ein Netzmuster, Spitze weißlich.

Flaschenstäubling

(LYCOPERDON PERLATUM):

Stacheln: dick, rund, pyramidenartig.

Stinkender Stäubling

(FUSCOSPINA NIGRESCENS, SYN. LYCOPERDON FOETIDUM)

Stachelig zwar zugespitzt, Spitzen aber nicht weißlich wie beim Igelstäubling, sondern braun. Nicht gedrängt stehend, leicht abwischbar, Netzmuster verbleibend.

Bräunlicher Stäubling

(LYCOPERDON UMBRINUM):

Stachelig zwar zugespitzt, Spitzen aber nicht weißlich wie beim Igelstäubling, sondern braun. Nicht gedrängt stehend, leicht abwischbar, kein Netzmuster verbleibend.

Weicher Stäubling

(LYCOPERDON MOLLE):

Stachelig rundlich bis etwas zugespitzt. Nicht gedrängt stehend, leicht abwischbar, kein Netzmuster verbleibend.

Birnenstäubling

(APIOPERDON PYRIFORME):

Dunkelbraune kleine kleiige Körnchen. +/- Netzmuster hinterlassend.

 

   Weitere Bestimmungshilfen und Informationen hier:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   Letzte Aktualisierung dieser Seite: Mittwoch, 22. April 2026 - 06:58:48 Uhr

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