awillbu1  Weißwurzeliges Samthäubchen                UNGENIESSBAR! 

CONOCYBE ALBORADICANS

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fotos oben 1-4 von links: Matthias Reul (Marktredwitz) ©

Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen):

Geruch:

Unbedeutend bis leicht pilzig.

Geschmack:

Mild.

Hut:

1-2 (3) cm Ø, rostbraun, rötlichbraun bis cognacfarben, hornbraun, honigbräunlich, ockerbraun, blass ocker. Die Oberfläche ist hygrophan, feucht gerieft und oft runzelig, besonders in der Mitte. Die Mitte kann etwas gebuckelt sind. Feucht ist der Pilz glänzend und leicht schmierig.

Fleisch:

Hellbräunlich, cremefarben-fleischfarben.

Stiel:

2-6 (8) cm lang, 1-2 (3) mm Ø dick, weißlich bis ockerbraun, rotbraun, längsstreifig, fein bepudert und mit einer kleinen weißlichen Knolle. Typisch ist die sich im Alter von der Basis aufwärts bräunende Stielbasis, Spitze hell. Die Basis ist weißlich und vom Myzel weißwurzelnd.

Lamellen:

Jung blass gelblich bis hellbraun, später ockerfarben, zimtfarben, rosaocker, schmal angewachsen und bauchig, viele Zwischenlamellen.

Sporenpulverfarbe:

Rostbraun (ocker-rotbraun 11-21,1 x 6,5-10,5 µm, ellipsoidisch geformt und nicht lentiform, glatt und besitzen eine deutlich ausgeprägte, dicke Wand, zentraler Keimporus. Die Zystiden 3-4,5 µm breit. Die Köpfchen der Zystiden sind ca.

breit. Cheilozystiden sind flaschenförmig mit einem köpfchenartigen Abschluss).

Vorkommen:

Parkanlagen, gedüngten Äckern, Gärten, gern bei Brandstellen, Folgezersetzer, Frühling bis Herbst, in Blumentöpfe ganzjährig.

Gattung:

Glockenschüpplinge (Samthäubchen, Mistpilzartige).

Verwechslungsgefahr:

Lederblasses Samthäubchen, Langstieliges Samthäubchen, Dung-Samthäubchen, Milchweißes Samthäubchen, Säuerlichschmeckender Glockenschüppling, Gerieftes Samthäubchen, Goldmistpilz, Gerandetknolliges Samthäubchen, Blaufuß-Samthäubchen, Rillstieliges Samthäubchen.

Kommentar:

Wichtigstes makroskopischen Unterscheidungsmerkmal gegenüber anderen Arten ist die weiß wurzelnde Stielbasis.

Bemerkungen:

Unverträglichkeiten bei Verzehr oder sogar schwere Vergiftungen sind möglich, da diese Art relativ bekannt ist. Ungenießbar heißt niemals essbar. Es heißt nur Fälle von schweren Vergiftungen sind bisher nicht dokumentiert worden.

Wiki-Link:

https://de.wikipedia.org/wiki/Samth%C3%A4ubchen

Priorität:

2

 

 

 

   Weitere Bestimmungshilfen und Informationen hier:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   Letzte Aktualisierung dieser Seite: Donnerstag, 14. Mai 2026 - 18:30:15 Uhr

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