awillbu1  Zweisporiges Samthäubchen, Großsporiges Langstiel-Samthäubchen                      atod1 GIFTIG! ... Giftverdächtig!               UNGENIESSBAR! 

CONOCYBE BISPORA (CONOCYBE FUSCIMARGINATA VAR. BISPORA)

 

 

 

 

 

 

Fotos oben 1-5 von links: Matthias Reul (Marktredwitz) ©

Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen):

Geruch:

Angenehm, leicht pilzig bis unbedeutend.

Geschmack:

Mild.

Hut:

1-3 (4) cm Ø, ockerbraun, gelbbraun, rotbraun, honig- bis beigebraun, blass ocker. Der Hut ist meist dünnfleischig, hygrophan. Die Oberfläche ist schwach feinhaarig gefilzt, durchgehend radialfaserig. Der Habitus ist kegelförmig bis konvex abgeflacht.

Fleisch:

Hellbraun, gelbbraun, cremefarben, faserig-brüchig, dünn.

Stiel:

2-4 (5) cm lang, 1-2 (3) mm Ø, braungelb, schmutzig braun gefleckt, fein weißlich bereift, brüchig, hohl. Kein Ring!

Lamellen:

Ockerlich bis blass rostbraun, entfernt stehend.

Sporenpulverfarbe:

Rotbraun, rostbraun (8,5-12 x 4,5-7 µm, glatt, dickwandig, ellipsoid bis leicht zitronenförmig, mit großem Keimporus. Basidien 16-20 x 8-10 µm, zweisporig, selten einsporig. Cheilozystiden  flaschenförmig mit kopfigen Abschluss. Der Kopf ist etwa 2,5-4 mm breit. Kaulozystiden mit kopfigen Zystiden und nicht-lecythiformen, haarförmigen Elementen von ca. 30-80 x 2-3 µm, NH3 negativ. Die HDS besteht aus birnenförmigen, gestielten, inkrustierten Zellen). Die Kombination aus 2-sporigen Basidien und den charakteristischen Zystiden in der Huthaut ist entscheidend für die Bestimmung.

Vorkommen:

Gedüngten, nährstoffreichen Wiesen, Blumentöpfe, Weiden, Ackern, Waldlichtungen, Parks, Rasenflächen, oft grasige Stellen, Waldwege oder stickstoffreiche Böden, Folgezersetzer, Frühling bis Spätherbst.

Gattung:

Samthäubchen (Conocybe), Glockenschüpplinge, Mistpilzverwandten (Bolbitiaceae).

Verwechslungsgefahr:

Langstieliges Samthäubchen, Schwachgestreiftes Samthäubchen, Gerieftes Samthäubchen, Ockerstreifiges Samthäubchen (nur mikroskopisch trennbar), Milchweißes Samthäubchen, Lederblasses Samthäubchen.

Besonderheit:

Er gilt als giftverdächtig! Schwere Vergiftungen bei dieser Art sind jedoch nicht bekannt!

Kommentar:

Oft sind Samthäubchen nur mikroskopisch bestimmbar, da Samthäubchen mit über 100 Arten und Varietäten auftreten. Es gibt keine Speisepilze in den Gattungen Glockenschüpplinge, Samthäubchen, Mistpilzartige.

Dieses Zweisporiges Samthäubchen gilt als Varietät zum ähnlichen Braunrandiges Samthäubchen (Conocybe fuscimarginata) Letzteres besitzt einen deutlichen, häutigen, vergänglichen Ring.

Gifthinweise:

Wiki-Link:

https://de.wikipedia.org/wiki/Samth%C3%A4ubchen

Priorität:

2

 

 

 

 

 

 

 

 

Fotos oben 1-2 von links: Matthias Reul (Marktredwitz) ©

 

 

   Weitere Bestimmungshilfen und Informationen hier:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   Letzte Aktualisierung dieser Seite: Montag, 25. Mai 2026 - 11:02:42 Uhr

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