awillbu1  Großsporiger Häubling                                                atod1 GIFTIG!

GALERINA HETEROCYSTIS (SYN. GALERULA HETEROCYSTIS)

 

 

 

 

Fotos oben 1-3 und unten 1-4 von links: Eva Skific (Evica) (mushroomobserver.org) http://i.creativecommons.org/l/by-sa/3.0/80x15.png   Fotos oben 4-5 und unten 5-8 von links: Matthias Reul (Marktredwitz) ©

 

 

 

 

Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen):

Geruch:

Unbedeutend, maximal leicht pilzig, mehlig, leicht spermatisch.

Geschmack:

Mild.

Hut:

1-2,5 (3) cm Ø, hell ockerbraun, gelblich, honiggelb, glatt oder mit einzelnen weislichen Fasern überlagert, feucht glänzend, leicht schmierig, nicht klebrig, warzigem, leicht abgeplatteten Buckel, durchscheinend ocker bis honigbraun gerieft, hygrophan, Rand unregelmäßig, meist heller, 2⁄3 durchscheinend gerieft, Mitte dunkler. Habitus jung glockig, später kegelig-konvex, alt abgeflacht.

Fleisch:

Gelblich, hellbraun, hell orangebraun, zerbrechlich, dünn.

Stiel:

2-7 (9) cm lang, 1-3 (4) mm Ø dick, weißlich, ockerlich, ockerbraun, bereift, biegsam, oft etwas gebogen, schnell hohl, zerbrechlich, kein Ring, Spitze durchscheinend bereift überfasert, Basis weißfilzig.

Lamellen:

Fast weißlich, ockerlich, hell orangebraun, am Rand heller, alt hellbraun, hell goldbraun, breit, stark entfernt stehend, aufsteigend und breit angewachsen, mit Zahn herablaufend, viele Zwischenlamellen, Schneiden fein bewimpert, +/- etwas uneben und etwas weiß bereift.

Sporenpulverfarbe:

Zimtbraun, rostbraun (10-14,7 x 4,5-8,5 µm, oft mit einem oder mehreren Öltropfen, feinwarzig bis schwach rau strukturiert. Ein Hilarfleck ist gattungstypisch vorhanden, J-. Basidien 31-38 x 8-12 µm, viersporig, Cheilozystiden + Kaulozystiden etwas flaschenförmig, kopfig bis kegelförmige Spitze. Hutdeckschicht mit keuligen bis birnenförmige Zellen, ca. 3-12 µm breit, keine Schnallen. Die mikroskopisch ähnliche Art mit zweisporigen Basidien und noch größeren Sporen ist der Zweisporige Winterhäubling = GALERINA SUBCLAVATA. Dieser besitzt flaschenförmige Zystiden, mit kopfiger Spitze).

Vorkommen:

Feuchten Wiesen, in moosigen Stellen im Mischwald, Waldrändern, Wegen, Parks, Rasen, Folgezersetzer, Frühling bis Spätherbst.

Gattung:

Häublinge.

Verwechslungsgefahr:

Zweisporiger Winterhäubling, Saftlingshäubling, Rasen-Häubling, Variabler Mooshäubling, Gestiefelter Häubling (größere Sporen), Gifthäubling, Gesäumter Häubling, Sumpfhäubling, Gerieftes Samthäubchen, Orangehütiger Häubling, Sahlers Moos-Häubling, Starkgeriefter Häubling.

Bemerkung:

Eine sichere Bestimmung dieser Art ist nur per Mikroskop möglich! Vorsicht vor Häublingen, keine essbaren Arten, viele giftige oder tödlich giftige Arten in der Gattung!

Gifthinweise:

Wiki-Link:

https://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%A4ublinge

Priorität:

2

 

 

 

 

Fotos oben 1-4 von links: Matthias Reul (Marktredwitz) ©

 

 

   Weitere Bestimmungshilfen und Informationen hier:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   Letzte Aktualisierung dieser Seite: Donnerstag, 18. Juni 2026 - 19:26:43 Uhr

 

 

 

 

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