Runzelschüppling,
Wegschüppling UNGENIESSBAR!
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PHOLIOTA MIXTA (SYN. PHOLIOTA XANTHOPHAEA, PHOLIOTA MIXTA F. XANTHOPHAEA,
PHOLIOTA FILIA, FLAMMULA FUSA SUBSP. FILIA, FLAMMULA MIXTA,
FLAMMULA FUSA VAR. FILIA)
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Fotos oben 1 und unten 5-7 von
links: André Pipirs (Düsseldorf) © Fotos oben 2+3 von links: Eva Skific (Evica) (mushroomobserver.org)
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Fotos oben 1-3 von
links: walt sturgeon (Mycowalt) (mushroomobserver.org)
Foto
oben 4 von links: Tom Preney
(mushroomobserver.org)
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Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen): |
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Geruch: |
Neutral. |
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Geschmack: |
Mild, leicht bitterlich. |
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Hut: |
2-7 (9) cm Ø, gelblich, orangegelb, orange. Farblich ist der Scheitel dunkler
orangebraun bis rotbraun gefärbt, während der Rand blass creme, hellgelb bis
weißlich ausblasst, nicht gerieft, Velum fädig, lange verbleibend. Haut
glatt, lange schleimig-schmierig, klebrig, glänzend, runzelig-adrig wirkend.
Habitus: jung halbkugelig gewölbt mit eingerolltem Rand, später flach
ausgebreitet. Oft mit einem breiten, stumpfen Buckel in der Mitte. Jung trägt
der Rand manchmal vergängliche Reste des Schleiers. |
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Fleisch: |
Weißlich, blass schwefelgelb, verfärbt
sich jedoch im Stielinneren bräunlich. |
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Stiel: |
Weißlich
bis gelblich, zur Spitze heller gelbbraun, zur Basis gelbbraun, rotbraun, +/- faserig geschuppt, teils mit
flüchtiger, faseriger Ringzone, gerne gekrümmt bis verbogen, etwas wurzelnd. |
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Lamellen: |
Gelblich,
grünlich, gelbgrau, graubraun, alt graubraun
bis rostbraun. Oft durch die
dunklen Sporen braun bestäubt, ausgebuchtet angewachsen und mit Zahn
herablaufend, gedrängt stehend, lange Zwischenlamellen. |
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Sporenpulverfarbe: |
Rostbraun
(6-8,5 x 3-4,5 µm, ellipsoid bis leicht eiförmig und besitzen einen feinen,
kleinen Keimporus, glatt. Basidien 18-28 x 5-7
µm keulenförmig, 4 Sterigmen, in KOH-Lösung weitgehend hyalin bis schwach
gelblich. Cheilozystiden 40-60 x 10-15
µm, Pleurozystiden 40-75 x 10-15 µm, flaschenförmig. Einige Pleurozystiden
weisen einen leicht gelblichen, amorphen oder lichtbrechenden Inhalt auf =
ähnlich Leptozystiden. HDS ist eine gelatinisierte Schicht aus liegenden, fadenförmigen
Hyphen, was makroskopisch für die stark schleimig-klebrige Oberfläche
verantwortlich ist. Die darunter liegende Schicht besteht aus kompakteren,
teils braun inkrustierten Hyphen. Schnallenverbindungen sind an den Septen
der Hyphen reichlich vorhanden). |
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Vorkommen: |
Mischwald, Parks, Gärten, an Wegrändern, gerne bei Nadelbäumen, büschelig, auf
Totholz oder Erde, Folgezersetzer, Sommer bis Herbst, sehr selten. |
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Gattung: |
Schüpplinge (Schleimschüpplinge). |
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Verwechslungsgefahr: |
Schwefelschüppling,
Grünblättriger
Schwefelkopf, Tonweißer Schüppling, Weißflockiger
Schüppling, Gummischüppling. Zitronengelber
Schüppling. |
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Vergleich: |
Schwefelschüppling: Bitter!
Hut fast schuppenlos. Stiel hohl, Schneiden etwas
heller. Kiefernschüppling:
Hut meist brauner, Basis gelblich bis gelbbraun und dünner zulaufend. Stiel
mit faseriger Ringzone. Runzelschüppling: Hut mehr orangebraun, Huthaut gerunzelt, alles mehr schuppig. Nadelschüppling: Meist Nadelholz, Hut meist rote bis orangerote Farben, mit UV-Licht
fluoreszierend. Feuchtstellen Schüppling: meist an
feuchten Stellen, selten an Stümpfen. Stielpitze ist er
blass cremegelblich gefärbt. Zitronengelber Schüppling: Intensiv
zitronen- bis dottergelb. Huthaut gut
abziehbar. Mit gelblichen vergänglichen Schüppchen. |
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Bemerkung: |
Die Unterscheidung zu anderen Schüpplingsarten ist hier oft schwierig. Ein
wichtiges Merkmal ist hier die runzelige Oberfläche der Huthaut. Diese ist leider oft kaum sichtbar bei
jungen Pilzen. |
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Wiki-Link: |
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Priorität: |
2 |
Weitere Bestimmungshilfen und Informationen
hier:
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Letzte Aktualisierung dieser Seite: Mittwoch, 30. September 2026 - 13:23:11 Uhr
Vergleichstabelle: Schüpplinge (Gattung Pholiota)
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Deutscher Name |
Wissenschaftlicher Name |
Hauptmerkmale (Makro) |
Mikromerkmale & Sporen |
Ökologie & Vorkommen |
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PHOLIOTA ALNICOLA |
Ganz jung hellgelb, später schwefelgelb,
lebhaft zitronengelb bis ledergelb. Geschmack mild. |
Sporen 7,5-11,5 x 4-5,5 µm, elliptisch,
länglich-ellipsoid bis schmal-eiförmig, einseitig oft leicht abgeflacht. |
Totem Laub- oder Nadelholz |
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PHOLIOTA ASTRAGALINA |
Auffallend safran- bis
blutorange; Fleisch blassgelb, auf Druck schwärzend; Geschmack stark bitter. |
Sporen ellipsoid, glatt,
ca. 6–8,5 x 4–5 µm; Chrysozystiden vorhanden. |
Nadelholz (Stümpfe,
Äste), Sommer bis Herbst. |
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PHOLIOTA PINICOLA |
Hut gelbbraun,
oliv-gelblich; Lamellen hellgelb; Stiel mit faseriger Ringzone. Etwas
bitterlich. |
Sporen 7,5–8 x 4,5–5,5
µm, rostbraun; auffällige keulige Zystiden mit gelbem Öleinschluss. |
An Nadelholz (Kiefer),
Totholz, Sägemehl. |
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PHOLIOTA MIXTA |
Hut orangebraun bis
rotorange mit runzelig-adriger Oberfläche, lange schleimig-klebrig; Rand
heller. Meist mild bis bitterlich. |
Sporen klein, ca. 5,5–7,5
x 3,5–4,5 µm. Chrysozystiden vorhanden. |
Auf der Erde an
Waldwegen, vergrabenem Holz, Nadelstreu. |
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PHOLIOTA SPUMOSA |
Hut feucht stark
schleimig; Mitte rotbraun, Rand heller gelblich; deutliche Fluoreszenz unter
UV-Licht. Meist mild bis bitterlich. |
Sporen 6–8,5 x 3–5 µm,
graugelb, Keimporus winzig; spindelige Chrysozystiden. |
Nadelwald, Nadelstreu,
oft scheinbar auf dem Erdboden. |
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PHOLIOTA CONISSANS |
Hut gelblich-ocker,
glatt, feucht leicht schmierig; oft büschelig; Velumreste weißlich am Rand.
Geschmack mild. |
Sporen schmal-ellipsoid,
ca. 6–7,5 x 3,5–4,5 µm, mit feinem Keimporus. |
Sehr feuchte Orte, Moore,
Ufer, vergrabenem Holz, Schilfrückstände. |
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PHOLIOTA FLAMMANS |
Ganzheitlich intensiv
zitronen- bis dottergelb; Hut und Stiel dicht mit sparrig abstehenden,
flammenden Schuppen besetzt. Huthaut gut abziehbar. Mild bis leicht
bitterlich. |
Sporen sehr klein: 3–5 x
2–3 µm, rostbraun; kopfige Cheilozystiden. |
Auf totem, morschem
Nadelholz (v.a. Fichte), eher selten. |