Schwefelschüppling, Zitronengelber Erlenschnitzling, Zitronengelber Erlenschüppling ESSBAR!
…minderwertig!
PHOLIOTA ALNICOLA (SYN. PHOLIOTA FLAVIDA, PHOLIOTA AROMATICA, GYMNOPILUS ALNICOLA, PHOLIOTA
APICREA, PHOLIOTA ALNICOLA VAR. ALNICOLA)
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Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen): |
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Geruch: |
Obstartig,
süßlich bis erdartig. |
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Geschmack: |
Mild. |
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Hut: |
2-5 (7) cm
Ø, ganz jung hellgelb, später schwefelgelb, lebhaft zitronengelb bis
ledergelb. Zentrum dunkler, etwas orangefarben bis fuchsigbraun. Rand lange
mit faserigen Velumresten behangen, kahl, etwas schmierig-klebrig wirkend,
Haut etwas fleckend. Die
Oberfläche ist im Gegensatz zu vielen anderen Schüpplingen fast völlig glatt und schuppenlos (höchstens am Rand können feine Velumreste haften). |
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Fleisch: |
Gelblich,
zitronengelb, im Stiel orangefarben, auf Druck etwas gelbbraun bis rötlich
fleckend. Die Verfärbung kann etwas dauern. |
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Stiel: |
Gelblich,
später rötlich bis orangerot, unterhalb des flüchtigen Ringes
braunorange-schuppig, zur Basis bräunlich werdend, sehr faserig, hohl. |
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Lamellen: |
Gelb,
braun-fleckig, orangerot, später rostbraun, sehr gedrängt, dünn, schmal,
schwach ausgebuchtet bis etwas herablaufend, Schneiden etwas heller,
bei anderen Schüpplingen ist dies kaum der Fall. |
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Sporenpulverfarbe: |
Tabakbraun
(7,5-11,5 x 4-5,5 µm, elliptisch, länglich-ellipsoid bis schmal-eiförmig,
einseitig oft leicht abgeflacht, glatt und dünn- bis mäßig dickwandig.
Keimporus sehr klein, fein und undeutlich an der Apikalspitze,
Melzers Reagenz leicht rötlich-braun. Pleurozystiden fehlen. Dies ist ein
zentrales Trennmerkmal, da Pholiota alnicola zur
Untergattung Flammula gehört und im Gegensatz zu
vielen anderen Schüpplingen, wie Kiefernschüppling = Pholiota pinicola,
keine Chrysozystiden besitzt. Cheilozystiden dicht stehend. Sie sind meist
zylindrisch, keulenförmig bis flaschenförmig bis utriform ausgebildet. HDS
als Ixocutis aufgebaut. Sie besteht aus subgelatinisierten,
fädigen, locker liegenden Hyphenelementen, die für die schmierig-fettige
Oberfläche bei Feuchtigkeit verantwortlich sind. An den Septen der Hyphen
sind regulär Schnallen vorhanden). |
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Vorkommen: |
An totem
Laub- oder Nadelholz, auf Strünken, Ästen, eingegrabenem Holz, meist bei
Weiden, Erlen, Haselnuss, Birken, seltener Tanne oder Fichte, Folgezersetzer,
büschelig wachsend, Sommer bis Herbst, selten, RL Schweiz (VU = verletzlich). |
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Gattung: |
Schüpplinge. |
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Verwechslungsgefahr: |
Kiefernschüppling,
Runzelschüppling,
Grünblättriger
Schwefelkopf, Nadelschüppling, Gefleckter Flämmling, Faserigberingter Flämmling
(mit weißlich überfaserten Stiel unterhalb der angedeuteten Ringzone), Samtschuppiger Tannenflämmling,
Stockschwämmchen,
Gifthäubling. |
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Vergleich: |
Schwefelschüppling: Bitter!
Hut fast schuppenlos. Stiel hohl, Schneiden etwas
heller. Kiefernschüppling:
Hut meist brauner, Basis gelblich bis gelbbraun und dünner zulaufend. Stiel
mit faseriger Ringzone. Runzelschüppling: Hut mehr orangebraun, Huthaut gerunzelt, alles mehr schuppig. Nadelschüppling: Meist Nadelholz, Hut meist rote bis orangerote Farben, mit UV-Licht
fluoreszierend. Feuchtstellen Schüppling: meist an
feuchten Stellen, selten an Stümpfen. Stielpitze ist er blass cremegelblich
gefärbt. Zitronengelber Schüppling: Intensiv
zitronen- bis dottergelb. Huthaut gut
abziehbar. Mit gelblichen vergänglichen Schüppchen. |
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Kommentar: |
Einer der wenigen essbaren Schüpplingsarten, dennoch sehr minderwertig
und leicht zu verwechseln mit giftigen Arten. Schüpplinge und Flämmlinge sind
oft schwer unterscheidbar. In dieser Gattung sind kaum Speisepilze außer
unser geliebtes Stockschwämmchen
(essbar) zu finden. |
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Relativer
Speisewert: |
123pilze:
Relative Wertigkeit 5. |
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Wiki-Link: |
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Priorität: |
1 |
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Fotos oben 1-5 von links: Eva Skific (Evica) (mushroomobserver.org)
Fotos oben 6-8
und unten 3-9 von links: Gerhard Koller ©
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Bilder oben 4-9 und unten 1-4 von links: Marcello Maggetti (CH-8173
Neerach) ©
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Weitere Bestimmungshilfen und Informationen
hier:
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Letzte Aktualisierung dieser Seite: Mittwoch, 30. September 2026 - 13:21:52 Uhr
Vergleichstabelle: Schüpplinge (Gattung Pholiota)
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Deutscher Name |
Wissenschaftlicher Name |
Hauptmerkmale (Makro) |
Mikromerkmale & Sporen |
Ökologie & Vorkommen |
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PHOLIOTA ALNICOLA |
Ganz jung hellgelb, später schwefelgelb,
lebhaft zitronengelb bis ledergelb. Geschmack mild. |
Sporen 7,5-11,5 x 4-5,5 µm, elliptisch,
länglich-ellipsoid bis schmal-eiförmig, einseitig oft leicht abgeflacht. |
Totem Laub- oder Nadelholz |
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PHOLIOTA ASTRAGALINA |
Auffallend safran- bis
blutorange; Fleisch blassgelb, auf Druck schwärzend; Geschmack stark bitter. |
Sporen ellipsoid, glatt,
ca. 6–8,5 x 4–5 µm; Chrysozystiden vorhanden. |
Nadelholz (Stümpfe,
Äste), Sommer bis Herbst. |
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PHOLIOTA PINICOLA |
Hut gelbbraun,
oliv-gelblich; Lamellen hellgelb; Stiel mit faseriger Ringzone. Etwas
bitterlich. |
Sporen 7,5–8 x 4,5–5,5
µm, rostbraun; auffällige keulige Zystiden mit gelbem Öleinschluss. |
An Nadelholz (Kiefer),
Totholz, Sägemehl. |
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PHOLIOTA MIXTA |
Hut orangebraun bis
rotorange mit runzelig-adriger Oberfläche, lange schleimig-klebrig; Rand
heller. Meist mild bis bitterlich. |
Sporen klein, ca. 5,5–7,5
x 3,5–4,5 µm. Chrysozystiden vorhanden. |
Auf der Erde an
Waldwegen, vergrabenem Holz, Nadelstreu. |
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PHOLIOTA SPUMOSA |
Hut feucht stark
schleimig; Mitte rotbraun, Rand heller gelblich; deutliche Fluoreszenz unter
UV-Licht. Meist mild bis bitterlich. |
Sporen 6–8,5 x 3–5 µm,
graugelb, Keimporus winzig; spindelige Chrysozystiden. |
Nadelwald, Nadelstreu,
oft scheinbar auf dem Erdboden. |
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PHOLIOTA CONISSANS |
Hut gelblich-ocker,
glatt, feucht leicht schmierig; oft büschelig; Velumreste weißlich am Rand.
Geschmack mild. |
Sporen schmal-ellipsoid,
ca. 6–7,5 x 3,5–4,5 µm, mit feinem Keimporus. |
Sehr feuchte Orte, Moore,
Ufer, vergrabenem Holz, Schilfrückstände. |
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PHOLIOTA FLAMMANS |
Ganzheitlich intensiv
zitronen- bis dottergelb; Hut und Stiel dicht mit sparrig abstehenden,
flammenden Schuppen besetzt. Huthaut gut abziehbar. Mild bis leicht
bitterlich. |
Sporen sehr klein: 3–5 x
2–3 µm, rostbraun; kopfige Cheilozystiden. |
Auf totem, morschem
Nadelholz (v.a. Fichte), eher selten. |