Nadelschüppling,
Nadelwaldschüppling, Nadelholzschüppling, Zweifarbiger Schüppling UNGENIESSBAR!
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GIFTIGVERDÄCHTIG!
PHOLIOTA SPUMOSA (SYN. GYMNOPILUS SPUMOSUS,
PHOLIOTINA SPUMOSA, PHOLIOTA GRAVEOLENS, NAUCORIA SPUNIOSA)
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Fotos oben 1-3 von
links Paul Derbyshire (Twizzler)
(mushroomobserver.org)
Fotos oben 4 von links
und unten alle: Alan
Rockefeller (Alan Rockefeller)
(mushroomobserver.org) ![]()
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Eigenschaften,
Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen): |
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Geruch: |
Nicht unangenehm, holzig. |
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Geschmack: |
Mild bis leicht bitterlich. |
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Hut: |
2-6 (8) cm Ø, zitronengelb, orangegelb, dunkelgelb, Scheitel
fuchsigbraun, rötlich-braun, rostbraun, mit Schüppchen besetzt. Oberfläche
feucht stark schleimig bis klebrig. Die Mitte ist fuchsig-bräunlich, während der
Rand deutlich heller, schwefelgelb bis grüngelb gefärbt ist. Rand lange
gewölbt und ist jung oft mit feinen, vergänglichen Schleierresten (Velum)
behangen und fast glatt. Mit UV-Licht fluoreszierend. Der Pilz leuchtet unter
UV-Licht intensiv gelblich bis grünlich auf. Dies macht auch der Grünblättrige
Schwefelkopf. Habitus: Jung halbkugelig, später gewölbt bis
flach ausgebreitet, oft mit einem stumpfen Buckel in der Mitte. Farblich
zeigt er ein typisches Muster: Die Rand markanten Schuppen wie bei anderen
Schüpplingen fehlen meist. |
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Fleisch: |
Hellgelb im Hut, im Stiel rostgelb bis bräunlich. |
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Stiel: |
4-8 cm lang, 4-8 mm dick, gelblich, weißlich, überfasert, oft mit
faseriger Ringzone. Die Grundfarbe ist blassgelb bis schwefelgelb, zur Basis
hin verfärbt sich der Stiel im Alter oder bei Berührung rostbräunlich bis
dunkelbraun. Basis oft schmutzig braunschwarz, olivschwarz, zylindrisch, oft
verbogen und im Inneren markig-hohl. Er besitzt keinen ausgeprägten Ring,
sondern höchstens eine flüchtige, faserige Cortina-Zone (Velumschleier),
unterhalb derer er fein faserig strukturiert ist. |
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Lamellen: |
Jung hellgelb bis grünlich-gelb, sonst gelb, hell orangegelb, alt
ockerbraun bis olivbraun, angewachsen, leicht herablaufend, fast frei
wirkend, mit Zwischenlamellen, relativ gedrängt stehend. |
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Sporenpulverfarbe: |
Bräunlich (6-9,5 x 4-5,5 µm, elliptisch bis fast mandelförmig, im
Profil glatt und dünn- bis mäßig dickwandig. Im Mikroskop mit KOH blass
gelb-bräunlich bis honiggelb. Keimporus sehr klein und unauffällig, oft nur
als feine Abstumpfung des Sporenendes sichtbar. Basidien 18-32 x 5,5-7,5 µm,
schlank keulig, meist 4-sporig. Chrysozystiden spindelig bis bauchig-keulig,
oft mit einem ausgezogenen Schnabel oder Fortsatz. Charakteristisch ist ihr
amorpher, in KOH gelblich-lichtbrechender Inhalt, der sich im Alter oder bei Trocknung
im Zentrum zusammenzieht. Cheilozystiden 28-60 x 9-14 µm ähnlich geformt wie
die Pleurozystiden 40-65 x 7-15 µm, spindelig-flaschenförmig, teils etwas
kleiner und dünnwandiger, häufig ebenfalls mit gelblichem Inhalt. HDS: Die
oberen Hyphenschichten sind stark gelatinisiert, was makroskopisch für die
stark schleimige Hutoberfläche bei Feuchtigkeit sorgt. Die Hyphen enthalten
oft gelb-bräunliche, teils interzelluläre oder inkrustierende Pigmente. Schnallenverbindungen
sind an den Septen der Hyphen in fast allen Teilen wie Huthaut oder
Lamellentrama vorhanden). |
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Vorkommen: |
Nadelwald, meist auf den Boden auf Nadelholz, seltener auf Stümpfen,
Totholz, bevorzugt Kiefern und Fichten. Folgezersetzer, oft büschelig
wachsend, Sommer bis Herbst, selten, RL Schweiz (NT = potenziell gefährdet). |
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Gattung: |
Schüpplinge. |
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Verwechslungsgefahr: |
Runzelschüppling,
Schwefelschüppling,
Gefleckter Flämmling,
Samtschuppiger
Tannenflämmling, Stockschwämmchen, Gifthäubling (tödlich giftig), Grünblättriger
Schwefelkopf, Kohlenschüppling. |
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Bemerkung: |
Der Pilz wird aufgrund seiner Farbe und des Wachstums in Büscheln oft
mit dem giftigen Grünblättrigen Schwefelkopf (HYPHOLOMA FASCICULARE) verwechselt,
welcher ebenfalls eine starke Fluoreszenz unter UV-Licht aufweist. |
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Vergleich: |
Schwefelschüppling: Bitter!
Hut fast schuppenlos. Stiel hohl, Schneiden etwas
heller. Kiefernschüppling:
Hut meist brauner, Basis gelblich bis gelbbraun und dünner zulaufend. Stiel
mit faseriger Ringzone. Runzelschüppling: Hut mehr orangebraun, Huthaut gerunzelt, alles mehr schuppig. Nadelschüppling: Meist Nadelholz, Hut meist rote bis orangerote Farben, mit UV-Licht
fluoreszierend. Feuchtstellen Schüppling: meist an
feuchten Stellen, selten an Stümpfen. Stielpitze ist er
blass cremegelblich gefärbt. Zitronengelber Schüppling: Intensiv
zitronen- bis dottergelb. Huthaut gut
abziehbar. Mit gelblichen vergänglichen Schüppchen. |
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Kommentar: |
Schüpplinge sind meist als Speisepilze ungeeignet, einige sogar giftig! |
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Wiki-Link: |
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Priorität: |
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Bilder 1+2 von links: Herbert Grundmüller
© Fotos oben 4-6 von links: Gerhard
Koller ©
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Vergleichstabelle: Schüpplinge (Gattung Pholiota)
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Deutscher Name |
Wissenschaftlicher Name |
Hauptmerkmale (Makro) |
Mikromerkmale & Sporen |
Ökologie & Vorkommen |
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PHOLIOTA ALNICOLA |
Ganz jung hellgelb, später schwefelgelb,
lebhaft zitronengelb bis ledergelb. Geschmack mild. |
Sporen 7,5-11,5 x 4-5,5 µm, elliptisch,
länglich-ellipsoid bis schmal-eiförmig, einseitig oft leicht abgeflacht. |
Totem Laub- oder Nadelholz |
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PHOLIOTA ASTRAGALINA |
Auffallend safran- bis
blutorange; Fleisch blassgelb, auf Druck schwärzend; Geschmack stark bitter. |
Sporen ellipsoid, glatt,
ca. 6–8,5 x 4–5 µm; Chrysozystiden vorhanden. |
Nadelholz (Stümpfe,
Äste), Sommer bis Herbst. |
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PHOLIOTA PINICOLA |
Hut gelbbraun,
oliv-gelblich; Lamellen hellgelb; Stiel mit faseriger Ringzone. Etwas
bitterlich. |
Sporen 7,5–8 x 4,5–5,5
µm, rostbraun; auffällige keulige Zystiden mit gelbem Öleinschluss. |
An Nadelholz (Kiefer),
Totholz, Sägemehl. |
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PHOLIOTA MIXTA |
Hut orangebraun bis
rotorange mit runzelig-adriger Oberfläche, lange schleimig-klebrig; Rand
heller. Meist mild bis bitterlich. |
Sporen klein, ca. 5,5–7,5
x 3,5–4,5 µm. Chrysozystiden vorhanden. |
Auf der Erde an
Waldwegen, vergrabenem Holz, Nadelstreu. |
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PHOLIOTA SPUMOSA |
Hut feucht stark
schleimig; Mitte rotbraun, Rand heller gelblich; deutliche Fluoreszenz unter
UV-Licht. Meist mild bis bitterlich. |
Sporen 6–8,5 x 3–5 µm,
graugelb, Keimporus winzig; spindelige Chrysozystiden. |
Nadelwald, Nadelstreu,
oft scheinbar auf dem Erdboden. |
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PHOLIOTA CONISSANS |
Hut gelblich-ocker,
glatt, feucht leicht schmierig; oft büschelig; Velumreste weißlich am Rand.
Geschmack mild. |
Sporen schmal-ellipsoid,
ca. 6–7,5 x 3,5–4,5 µm, mit feinem Keimporus. |
Sehr feuchte Orte, Moore,
Ufer, vergrabenem Holz, Schilfrückstände. |
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PHOLIOTA FLAMMANS |
Ganzheitlich intensiv
zitronen- bis dottergelb; Hut und Stiel dicht mit sparrig abstehenden,
flammenden Schuppen besetzt. Huthaut gut abziehbar. Mild bis leicht
bitterlich. |
Sporen sehr klein: 3–5 x
2–3 µm, rostbraun; kopfige Cheilozystiden. |
Auf totem, morschem
Nadelholz (v.a. Fichte), eher selten. |
Weitere
Bestimmungshilfen und Informationen hier:
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Letzte Aktualisierung dieser Seite: Mittwoch, 30. September 2026 - 13:22:47 Uhr