Blauender Düngerling, Blauender Dungpilz
GIFTIG (Psilocybin)
~~~ Halluzinogen ~~~
PANAEOLUS CYANESCENS (SYN. AGARICUS CYANESCENS, COPELANDIA CYANESCENS)
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Fotos oben 1-3 und unten 3-6 von links: Benjamin Dion (benjamindion)
(mushroomobserver.org) Fotos oben 4 und unten 1+2+7 von links:
Richard Kneal (bloodworm) (mushroomobserver.org)
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Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen): |
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Geruch: |
Unbedeutend,
etwas pilzig. |
Geschmack: |
Mild,
neutral. |
Hut: |
1-3 (4) cm Ø, blaugrau, Mitte bräunlich, alt
blauschwarz. |
Fleisch: |
Weißlich, zur
Stielbasis etwas ockerlich, im Alter blauschwarz. |
Stiel: |
2-7 (9) cm lang, 1-4 (5) mm Ø dick, blaugrau, zur Basis dunkler bräunlich, ockerlich, fein bereift,
feucht etwas wässrig. |
Lamellen: |
Lehmgrau,
lehmbraun, später dunkler purpurschwarz, typisch für Düngerlinge
fleckig-marmorierte Wände, Schneiden weißlich punktiert, mit braungrauen Tröpfchen behangen. |
Sporenpulverfarbe: |
Dunkel
schwarzbraun (12-15 x 7-11 µm, glatt, elliptisch, mit einem Öltropfen.
Basidien 4-sporig, Cheilozystiden 12 x 4 μm). |
Vorkommen: |
Weiden,
Waldränder, Rasenflächen, Parks, gesellig wachsend, Folgezersetzer, Sommer
bis Spätherbst. |
Gattung: |
Düngerlinge. |
Verwechslungsgefahr: |
Spitzkegeliger
Kahlkopf, Böhmischer Kahlkopf, Halbkugeliger Träuschling mit Ring, Behangener
Düngerling, Getropftschneidiger Düngerling, Dunkler Düngerling,
Blauender Kahlkopf. |
Bemerkung: |
Der verwandte Blauende Kahlkopf ist weniger auf Rasenflächen zu
finden und hat keinen wässrig durchscheinenden Stiel, weniger tropfende
Lamellenwände sowie kleinere Sporen. Beide Arten werden von Laien gerne als
eine Art interpretiert, was aber keineswegs der Fall ist. |
Besonderheit: |
Wirkt
halluzinogen, weil Psilocybin enthalten ist, deshalb die bläuliche
Verfärbung! |
Kommentar: |
Der Genuss erzeugt
Rauschzustände, Blutdruckabfall, Wahnvorstellungen, Euphorie, Angst. Es kann
zu schweren Psychosen führen! Es wird dringend
vor Kostversuchen gewarnt. Die Unterscheidung von Kahlköpfen oder Düngerlingen ist oft sehr schwierig
und meist nur sicher mikroskopisch möglich! Er kann kultiviert werden. Der Besitz und Konsum sind in Deutschland
und anderen Ländern strafbar! |
Gifthinweise: |
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Wiki-Link: |
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Priorität: |
2 |
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Fotos oben 1-7 und unten 1-5 von links: Benjamin Dion (benjamindion)
(mushroomobserver.org)
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Weiter Psilocybin-Arten, die gern
als Drogenpilze Verwendung fanden:
CONOCYBE SILIGINEOIDES |
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PSILOCYBE FAGICOLA |
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PSILOCYBE ISAURI |
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PSILOCYBE ACUTISSIMA |
PSILOCYBE MIXAEENSIS |
PSILOCYBE AZTECORUM |
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PSILOCYBE SEMPERVIVA |
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PSILOCYBE CAERULESCENS |
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PSILOCYBE CAERULIPES |
PSILOCYBE YUNGENSIS |
PSILOCYBE CORDISPORA |
PSILOCYBE ZAPOTECORUM |
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Weitere Bestimmungshilfen und Informationen
hier:
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Letzte Aktualisierung dieser Seite: Dienstag, 25. März 2025 - 15:31:51 Uhr